Rechtes periinsuläres Relais

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Das rechte periinsuläre Relais ist ein Hirnrelais, das zu den Revierbereichen gehört. Es reagiert auf den Konfliktinhalt Revierverlust (♂) bzw. Sexuelle Frustration (♀) und steuert mehrere Körpergewebe.

Wenn sowohl das rechte als auch das linke periinsuläre Relais aktiv ist, entsteht die postmortale Konstellation.

Die beiden periinsulären Relais sind hauptverantwortlich für die Rangordnung (innerhalb des Rudels bzw. der Gruppe) und die Sexualität. Das rechte Relais dient hauptsächlich der Regelung der Rangordnung der Männer.[1]

Lage

Das linke und rechte periinsuläre Relais (rot)
Seitliche Sicht von links auf das Großhirn. Zu sehen ist der linke Frontal-, Parietal- und Temporallappen, die zusammen die linke Inselrinde (Insellappen) verdecken. Das rechte periinsuläre Relais liegt spiegelbildlich in der rechten Gehirnhälfte.

Das rechte periinsuläre Relais ist das mittlere der fünf linksseitigen Revierrelais. Benannt ist es nach der Inselrinde (auch Insel genannt; periinsulär: um die Insel herum gelegen).

Beispiele für Hamersche Herde in diesem Relais:

Sonderprogramm

Das SBS des rechte periinsulären Relais hat einen starken Einfluss auf die Revierwaage, den Herzrhythmus und und folgende Körpergewebe:[1]

  • Koronararterien
  • Penis und Klitoris (Sensibilität)

Konfliktinhalt

Die beiden periinsulären Relais reagieren auf die Konfliktinhalte Revierverlust und Sexuelle Frustration. In männlicher Hormonlage kann nur der Revierverlust, in weiblicher Hormonlage nur die Sexuelle Frustration empfunden werden. Ob im Falle eines Revierverlust- oder Sexuelle-Frustration-DHS das linke oder rechte Relais reagiert, richtet sich – gemäß der Konfliktreihenfolge – nach der Händigkeit und vorangegangenen Revierbereichskonflikten.[1]

CA-Phase

Hormonell bewirkt die CA-Phase eine Verringerung der Testosteronausschüttung, wodurch sich die Hormonlage zugunsten des Östrogens verschiebt. Die Revierwaage neigt sich also stärker nach rechts und der oder die Betreffende wird depressiver, d.h. weiblicher, introvertierter usw. Die periinsulären Relais haben von allen Revierrelais bei weitem den stärksten Einfluss auf die Waage.[1]

Wer rechtshirnig einen Revierverlust erleidet, versucht nicht, sein Revier zurückzuerobern, sondern gibt sich geschlagen und unterwirft sich demjenigen, der ihm den Revierverlust beigebracht hat. Dies erfolgt nicht nur über die Psyche, sondern auch über den verlangsamten Herzschlag und die verminderte Testosteronausschüttung.[1]

Auf der Körperebene ändert sich in der CA-Phase folgendes:[1][2][3]

  • Die Intima der Koronararterien und baut sich nach und nach ab und ist empfindlicher, was sich durch Herzstechen und Angina pectoris bemerkbar machen kann;
  • der Herzschlag ist verlangsamt und
  • die Penis- bzw. Klitorissensibilität ist verringert.

PCL-A- und PCL-B-Phase

In der PCL-Phase wird die Intima der Koronararterien unter Schwellung wiederaufgebaut. Durch die Schwellung verengen sich die Koronararterien (Stenose).[3] Der LDL-Cholesterinspiegel kann erhöht sein.[2]

Epi-Krise

Laut Dr. Hamer tritt die Epi-Krise in der Regel 3–6 Wochen nach der Konfliktlösung ein,[4] kann aber durch Cortisongaben[5] und Rezidive während der PCL-A-Phase stark verzögert sein. Während der Epi-Krise ist der Herzschlag stark verlangsamt (Bradykardie),[6] unregelmäßig[7] und kann bis auf 3–4 Schläge/Min. sinken. Ein starker Schmerz in der Brust kann zu spüren sein und in den Rücken und den linken Arm ausstrahlen.[8] Weitere mögliche Symptome sind Angst, Vernichtungsgefühl, Schüttelfrost und Abwesenheitszustände (Absencen).[8] Dieser Herzinfarkt ist in der Regel nur zu bemerken, wenn der Konflikt mindestens 3–4 Monate aktiv war.[3]

Wie bei allen Revierrelais baut sich während der CA-Phase nur ein Bruchteil der Konfliktmasse auf, wenn das Relais an einer Konstellation beteiligt ist (wenn also das linke periinsuläre Relais ebenfalls aktiv war). Bei geringer Konfliktmasse sind auch die Symptome der Epi-Krise geringer.

Hat die CA-Phase über 9 Monate gedauert und bestand keine Konstellation, so verläuft die Epi-Krise – schulmedizinische Behandlung vorausgesetzt – im Regelfall tödlich. Bei geringer Konfliktintensität liegt die Höchstdauer bei einem Jahr oder länger.[4] Eine Lösung des Konflikts ist in solchen Fällen unbedingt zu vermeiden.

Therapie

Dr. Hamer empfahl in der PCL-A-Phase Cortison und die Kühlung des Kopfes, wenn eine schwere Epi-Krise zu erwarten war.[9][5]

Biologischer Sinn

Durch dieses Relais (und das linke periinsuläre Relais) wird jedem Gruppen- oder Rudelmitglied ein Platz in der Rangordnung zugewiesen.[1]

Fallbeispiele

Konfliktinhalt Revierverlust

  • Der Vater eines 9-jährigen Schülers ist fremdgegangen. Die Ehe hat dadurch schweren Schaden genommen, es gibt dauernd Streit. Bei dem Jungen löst dies einen Revierverlustkonflikt rechtshirnig aus.[2]
  • Ein 55-jähriger rechtshändiger Druckerei-Facharbeiter war bis vor 5 Jahren allein für eine Papiermaschine verantwortlich und sie war ihm ans Herz gewachsen. Dann wurde die Maschine durch eine neue, die von mehreren Arbeitern gleichzeitig bedient wird, ersetzt und er in eine niedrigere Gehaltsstufe versetzt. Dadurch erlitt er einen rechtshirnigen Revierverlustkonflikt und war von da an leicht depressiv. Vor 2½ Jahren erhielt er in der Firma eine neue Aufgabe. Seither ist das SBS in hängender Lösung und er leidet an Herzrhythmusstörungen in Form kurzer Aussetzer. Als Therapie erhält er den Rat, sich von der Firma abzukoppeln.[2]
  • Die ausländische Ehefrau eines Deutschen hält sich vorübergehend in ihrem Heimatland auf. Er erfährt, dass sie dort einen Liebhaber hat und fliegt sofort hin, ohne ihr vorher Bescheid zu sagen. Er ertappt die beiden in flagranti und erleidet als Linkshänder, der bisher manisch gewesen war und bereits linkshirnig einen Revierverlust erlitten hatte, einen zweiten, rechtshirnigen Revierverlustkonflikt.[10]
  • Der einzige Sohn und Hoferbe eines älteren Bauern verunglückt bei einem Motorradunfall schwer. Da ihm die Ärzte kaum noch Überlebenschancen gaben, dachte der Vater, sein Sohn würde, wenn überhaupt, nur als Krüppel überleben. Er erleidet (neben einem Verlustkonflikt) einen Revierverlustkonflikt rechtshirnig. Nach einem halben Jahr konnte der Sohn die Intensivstation verlassen und schließlich auch wieder arbeiten. Vier Wochen später tritt der Herzinfarkt mit Schwindel, Kopfschmerz, Gleichgewichtsstörungen ein. Um einer Fehlinterpretation der PCL-Schwellung als operationspflichtigen Hirntumor vorzubeugen, verlässt er schleunig die Klinik.[11]

Konfliktinhalt Sexuelle Frustration

  • Ein 12-jähriges linkshändiges Mädchen aus Frankreich hat Geschlechtsverkehr mit einem 23-jährigen Bekannten. Kurz danach gerät sie in Panik, weil sie glaubt, ein Kind zu bekommen, und erleidet einen sexuellen Frustrationskonflikt rechtshirnig sowie weitere Konflikte.[12]

Schulmedizinische Diagnosen

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 5BN.de: Regelwerk Revierbereiche. Am 16.12.2020 abgerufen.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 113.
  3. 3,0 3,1 3,2 neue-medizin.de: Herz. Am 16.12.2020 abgerufen.
  4. 4,0 4,1 Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 117.
  5. 5,0 5,1 Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 118.
  6. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 154.
  7. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 121.
  8. 8,0 8,1 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 114.
  9. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 101.
  10. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 109–111.
  11. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 250.
  12. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 2. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-8493009106, S. 268–275.