Schulmedizin

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Die Schulmedizin ist die an den Universitäten gelehrte, derzeit allgemein anerkannte[1] und von der Mehrheit der Ärzte praktizierte Medizin. Sie unterscheidet weit über 100 Krankheiten[2] und hat als Ziel, diese zu heilen.

Ein allgemeingültiges, falsifizierbares Krankheitsmodell gibt es in der Schulmedizin nicht, die Krankheitsursachen sind weitgehend unbekannt.[3][4][5][6][7][8][9] Grundsätzlich herrscht jedoch die Überzeugung, dass unter anderem Mikroorganismen, falsche Ernährung und Genmutationen[10] Krankheiten verursachen. Es wird mit hohem Aufwand geforscht, aber stets innerhalb der durch diese Grundüberzeugungen vorgegebenen Bahnen.

In anderen Bereichen wie der Notfallmedizin und der Symptombehandlung leistet die Schulmedizin allerdings Beachtliches (siehe Errungenschaften). Sie bildete zudem die Grundlage für die Entdeckung der 5 biologischen Naturgesetze.

Innerhalb der Schulmedizin gibt es zahlreiche Spezialgebiete.[11]

Ursprung

Der Vorgänger der heutigen Schulmedizin war die Humoralpathologie, die von der Antike bis ins 19. Jahrhundert allgemein anerkannt war und Krankheiten als Ungleichgewicht der Körpersäfte deutete. Im 16. Jahrhundert postulierte der Italiener Girolamo Fracastoro die Kontagienlehre, welche besagt, dass die Ursache von Krankheiten Keime sind; gemeint waren damit kleine Tierchen, Samen und Würmchen. Mit dem Mikroskop, das im 17. Jahrhundert erfunden wurde, entdeckte man die Bakterien und andere Mikroben. Diese wurden jetzt als Krankheitserreger angesehen, der Begriff Keim aber beibehalten.

Auch die Körperzellen waren jetzt entdeckt worden, und in den 1850er-Jahren begründete Rudolf Virchow die Zellularpathologie, laut der Krankheiten von Störungen der Zellen verursacht werden. Auf diese beiden Theorien, Kontagienlehre und Zellularpathologie, gründet sich die Schulmedizin bis heute.[12]

Wissenschaftlichkeit

Der Siegeszug der Naturwissenschaften ab dem 18. Jahrhundert weckte auch in der Medizin den Wunsch nach Wissenschaftlichkeit. Dieses Ziel ist inzwischen insoweit erreicht, als sich die Schulmedizin auf die Anatomie, Physiologie, (Human-)Biologie und Biochemie stützt.[13] Da es in der schulmedizinischen Krankheitslehre im Gegensatz zu den Naturwissenschaften aber nicht gelang, falsifizierbare Gesetzmäßigkeiten aufzustellen, betrachtet man bis heute lediglich statistische Korrelationen[14][15][16] und stellt davon ausgehend Vermutungen über Kausalitäten an. Beispielsweise stellte man in den 1950er-Jahren eine statistische Korrelation zwischen cholesterinreicher Nahrung und Erkrankungen der Herzkranzgefäße fest und schloss daraus, dass Cholesterin den Gefäßen schade,[17] man im Interesse der Gesundheit also den Cholesterinspiegel niedrig halten müsse. Inzwischen ist man sich nicht mehr sicher, ob die Kausalität wirklich besteht.[18] Gleichwohl ist mit den Cholesterinsenkern das weltweit größte Segment des Pharmamarktes entstanden.[17] Die Pharmakonzerne geben den überwiegenden Teil der schulmedizinischen Studien in Auftrag, was ein Hindernis für die Korrektur alter Irrtümer und die Erkenntnisfindung darstellt.

Neben der Grundhypothese von Krankheiten als Fehlfunktionen der Zellen bzw. Angriffen von außen sind in der Schulmedizin im Laufe der Zeit weitere Dogmen wie die Wirksamkeit der Chemotherapie hinzugekommen.[19] Diese wird nicht hinterfragt; neue Chemotherapeutika werden nur mit den bisherigen Chemotherapeutika, nicht aber mit Placebo verglichen, da die Chemotherapie „alternativlos“ ist und man sie keinem Patienten vorenthalten will.[20]

Trotz des Mankos der fehlenden Falsifizierbarkeit war die Schulmedizin, als das Wesen der Krankheiten noch nicht erkannt war, in puncto Wissenschaftlichkeit das Maß der Dinge, da es schlicht nichts Besseres gab. Ihre Verfechter beanspruchen für sie immer noch den Begriff „wissenschaftliche Medizin“.[1]

Kritische Stimmen zu diesem Thema kommen inzwischen auch aus der Schulmedizin selbst. Die der Schulmedizin nahestehende Wikipedia schreibt unter Berufung auf einen amerikanischen Wissenschaftler, die meisten klinischen Studien seien falsch und nutzlos.[21]

Therapie

Da sie die Krankheitsursachen nicht kennt, behandelt die Schulmedizin meistens lediglich die Symptome. Bei „bösartigen“ Krankheiten sind grobe Methoden wie die Entfernung von Organen „weit im Gesunden“[22] und die Chemotherapie (also die bewusste Vergiftung des Körpers) üblich. Gleichzeitig wird eingestanden, dass man die Krankheit noch gar nicht verstanden hat.[23]

Errungenschaften

Auf einigen ihrer Teilgebiete hat die Schulmedizin großen Nutzen hervorgebracht:

  • In der Notfallmedizin rettet sie viele Menschenleben,
  • die Chirurgie sorgt nach Unfällen oft für eine vollständige Heilung und hat Erkrankungen wie der Appendizitis („Blinddarmentzündung“), die früher lebensbedrohlich war,[24] ihren Schrecken genommen;
  • sie bietet eine Vielzahl diagnostischer Möglichkeiten wie die bildgebenden Verfahren, und
  • sie kann Krankheiten wie Diabetes, bei denen eine ursächliche Behandlung auch mit Kenntnis der 5 biologischen Naturgesetze oft nicht möglich ist, symptomatisch behandeln und dem Patienten so ein beschwerdefreies Leben ermöglichen. Durch eine Symptombehandlung, z.B. mit Schmerzmitteln, können außerdem neue Konflikte verhindert werden.

Verhältnis zu den 5BN

Die Schulmedizin lehnt die 5 Biologischen Naturgesetze und die Neue Medizin praktisch durchweg ab. Entsprechende Stellungnahmen gibt es von der Ärztekammer für Steiermark,[25] der Bayerischen Krebsgesellschaft,[26], der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen,[27] der Deutschen Krebsgesellschaft,[28] dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg,[29] der Deutschen Röntgengesellschaft[30] und der Krebsliga Schweiz.[31]

Ein Medizinprofessor an der Universität Tübingen geht noch weiter und möchte nicht, dass die 5BN überhaupt in einer Studie überprüft werden.[32] Auch der Präsident der Ärztekammer Steiermark schrieb 1991, eine klinische Überprüfung der Entdeckung Dr. Hamers sei „nicht vertretbar“.[33] Der Vizepräsident erklärte Dr. Hamer gegenüber in einer Radiosendung, die Schulmedizin werde sich mit Dr. Hamer nicht wissenschaftlich auseinandersetzen, sondern die Auseinandersetzung werde vor Gericht erfolgen.[34] Als die Ärztekammer mit der Überprüfung der Universität Trnava/Tyrnau konfrontiert wurde, erklärte sie die Bestätigung darüber für eine Fälschung,[35] was ein Prorektor der Universität jedoch ins Reich der Fabeln verwies.[36][37]

Es gibt bisher zu den 5BN praktisch keine Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journalen und Fachverlagen. Der Artikel von Ventegodt et al.[38] lässt darauf schließen, dass die Autoren die 5BN gar nicht verstanden haben.

In den 80er- und 90er-Jahren fanden einige Überprüfungen der 5BN durch Schulmediziner statt. Vereinzelt haben sich Schulmediziner auch in der Öffentlichkeit hinter die 5BN gestellt.[39][40][41]

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Wikipedia: Schulmedizin. Am 30.6.2019 abgerufen.
  2. Je nach Zählweise, siehe Wikipedia: „Die ICD-10 enthält: [...] 261 Krankheitsgruppen (zum Beispiel E10–E14: Diabetes mellitus) [...] 12.161 vierstellige Krankheitsklassen (Subkategorien) (zum Beispiel: E10.1: Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus [Typ-I-Diabetes] mit Ketoazidose).“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  3. DocCheck: Krankheit. „Bei vielen Krankheiten kann man keine einzelne Ursache dingfest machen, sodass man Risikofaktoren herauszuarbeiten versucht...“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  4. Dt. Krebsgesellschaft: Brustkrebs - Ursachen und Risikofaktoren. „Wie bei den meisten Krebsarten sind auch beim Brustkrebs die eigentlichen Ursachen nicht bekannt.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  5. Klinikum Würzburg Mitte: Endometriose – was ist das? „Die genauen Ursachen [der Endometriose] sind noch nicht geklärt.“ Am 12.7.2020 abgerufen.
  6. profil.at: Wie eine Autistin zur Psychotherapeutin wurde. „Die genauen Ursachen [von Autismus] sind noch nicht geklärt.“ Am 12.7.2020 abgerufen.
  7. via medici: Morbus Crohn. „Die genaue Ursache [von Morbus Crohn] ist noch unbekannt.“ Am 4.6.2021 abgerufen.
  8. gesund.co.at: Akustische Halluzinationen. „Wie die inneren Stimmen genau entstehen, das wissen selbst Hirnforscher noch nicht.“ Am 12.7.2020 abgerufen.
  9. Meine Gesundheit: Hörsturz. „Über die genauen Ursachen der als Hörsturz definierten Erkrankung herrscht noch Unklarheit...“ Am 12.7.2020 abgerufen.
  10. Wikipedia: Krebs. Am 30.6.2019 abgerufen.
  11. Wikipedia: Liste medizinischer Fachgebiete. Am 30.6.2019 abgerufen.
  12. Wikipedia: Zellularpathologie. Am 30.6.2019 abgerufen.
  13. Wikipedia: Spektrum der Medizin. Am 30.6.2019 abgerufen.
  14. Wikipedia: Medizintheorie „...an allgemeinen, deterministischen Gesetzen ausgerichtet [sind eher die] Naturwissenschaften [...], aber nur selten [die] Medizin. Dort herrschen statistische Aussagen und Gesetzmäßigkeiten vor.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  15. Wikipedia: Medizintheorie „Entscheidungen für oder gegen Therapien in der Medizin werden in der Regel mit Unsicherheiten und Wahrscheinlichkeiten gefällt.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  16. Wikipedia: Medizintheorie „Die Ergebnisse eines Experiments lassen sich in der medizinischen Forschung nur selten direkt in wissenschaftlichen Hypothesen beschreiben. Deshalb kommen statistische Verfahren zum Einsatz, welche aus den Daten eine Wahrscheinlichkeit ableiten.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  17. 17,0 17,1 Wikipedia: Cholesterin und die koronare Herzkrankheit. Am 30.6.2019 abgerufen.
  18. Wikipedia: Kritik an der Cholesterinhypothese. Am 30.6.2019 abgerufen.
  19. Giftkur ohne Nutzen. In Der Spiegel 41/2004. „Wohl nicht zuletzt, weil die Ärzte ihren Patienten nicht eingestehen wollen, dass sie dem Krebs gänzlich wehrlos gegenüberstehen, ist die Giftkur zu einem Dogma der Medizin geworden.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  20. Deutsche Krebsgesellschaft: Klinische Studien: „Placebokontrollierte Studien sind in der Krebsmedizin allerdings sehr selten; es wäre unethisch, Patienten eine wirksame Therapie vorzuenthalten. Neue Wirkstoffe gegen Krebs werden daher in der Regel mit herkömmlichen Therapien verglichen. So können die Patienten, die nicht die neue Therapie bekommen, sicher sein, dass ihnen die Behandlung zuteil wird, die sie auch ohne Studienteilnahme erhalten hätten.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  21. Wikipedia: Medizin, Abschn. Spektrum der Medizin. Am 17.11.2019 abgerufen.
  22. Medizin-Lexikon: „Die besten Heilungschancen bestehen bei einer frühzeitigen Radikaloperation, bei der der Tumor weit im Gesunden entfernt wird.“
  23. Begrabene Illusionen. In Der Spiegel 36/1980. „Nicht einmal auf die Kardinalfrage gibt es eine Antwort. ‚Was ist Krebs?‘ rätselt der Tübinger Kinderarzt Dietrich Niethammer, der mit Interferon experimentiert. ‚Wir wären viel weiter, wenn wir das endlich wüssten.‘“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  24. netdoktor.de: Appendektomie: „Während die Appendizitis früher oft tödlich verlief, ist sie heutzutage mithilfe der Appendektomie schnell heilbar.“ Am 17.11.2019 abgerufen.
  25. Dr. Wolfgang Routil, November 1991: „Die Ärztekammer für Steiermark, die Medizinische Fakultät der Universität Graz und der Landessantitätsrat haben sich mit den von Dr. Hamer aufgestellten Theorien (‚NEUE MEDIZIN‘) beschäftigt und sind nach Studium seines Buches sowie in Kenntnis der von ihm bei seiner Vortragstätigkeit entwickelten Thesen und der von ihm geführten Argumentation zu dem Ergebnis gekommen, daß die von Dr. Hamer - aber auch von Publikums- und Patientenkreisen - geforderte klinische Prüfung seines Modells angesichts dessen Absurdität weder sinnvoll noch möglich, noch verantwortbar ist.“
  26. Stellungnahme des Präsidenten der Bayerischen Krebsgesellschaft: ...eine abstruse, pseudowissenschaftliche medizinische Außenseiterlehre... Die von Hamer vertretene Heilslehre entspricht einem irrationalen Wunschdenken, das jeglicher wissenschaftlichen oder empirischen medizinischen Grundlage entbehrt und das, aufgrund der verursachten Todesfälle, als höchst gefährlich einzustufen ist. [...] Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. warnt ausdrücklich davor, sich als Patient dieser Heilslehre anzuvertrauen. Ihrer Verbreitung muss auf dem Wege der Information und der Aufklärung, aber auch mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln, entgegen getreten werden.
  27. IWENV und Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen: „Die ‚Neue Medizin‘ [...] gibt vor, eine ‚naturwissenschaftliche Medizin‘ zu sein, gründet aber auf wissenschaftlich nicht nachvollziehbaren ‚Naturgesetzen‘. [...] Aus wissenschaftlicher Sicht entbehren die diagnostischen und therapeutischen Ansätze der Neuen Medizin jeder Grundlage.“ Am 30.3.2020 abgerufen.
  28. Gutachterliche Stellungnahme für die Deutsche Krebsgesellschaft zur „Germanischen Neuen Medizin (GNM)“ „Die Vorstellung, dass psychische Faktoren einen Einfluss auf die Entstehung von Krebserkrankungen haben, hat eine lange Tradition. [...] Ein Konzept, dass mittlerweile wissenschaftlich als widerlegt gilt (Schwarz et al. 2001). Neuere epidemiologische bevölkerungsbasierte Studien aus Dänemark zeigen eindeutig, dass [...] auch schwerwiegende psychische Stressfaktoren wie die ernsthafte Erkrankung eines Kindes zu keiner Erhöhung der Krebsinzidenz führen [...]“
  29. Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg: „Die Thesen Hamers entsprechen in keiner Hinsicht wissenschaftlichen Kriterien. Seine Veröffentlichungen und methodischen Ansätze lassen sich ebenso wenig nachvollziehen wie die von ihm angegebenen Beispiele von Heilungen. Anhand der von ihm vorgelegten Unterlagen lässt sich fast immer sogar das Gegenteil dessen feststellen, was er belegen möchte. [...] Als besonders kritisch bewerten Fachleute vor allem, dass er es nicht bei Ansätzen zur Erklärung der Krebsentstehung bewenden lässt, sondern daraus auch Therapieempfehlungen ableitet, die wissenschaftlich fundierte und anerkannte Krebsbehandlungen ausschließen.“
  30. Prof. Dr. Dr. Maximilian Reiser, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft „Gerne bestätige ich Ihnen, dass die in dem ‚Werk‘ von Herrn Hamer abgebildeten Computertomogramme von dem Autor völlig unsachgemäß interpretiert wurden und in klarem Widerspruch zu den wissenschaftlich begründeten Kenntnissen und Erfahrungen stehen. Eine argumentative Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Hamer´schen Theorien und den daraus abgeleiteten Bewertungen der computertomographischen Bilder halte ich nicht für möglich [...]“
  31. Krebsliga Schweiz: Hamers „Neue Medizin“ „Die ‚Hamerschen Herde‘ auf CT-Bildern in Hamers Büchern werden von radiologischen Experten als typische Artefakte des Röntgengeräts identifiziert, die bei einer qualitativ minderwertigen CT-Aufnahme auftreten können.“ Am 17.11.2019 abgerufen.
  32. Stellungnahme von Prof. Dr. med. Gernot Rassner, Universität Tübingen, vom 30.10.2003: „Auch ist es ethisch unverantwortlich und völlig ausgeschlossen, daß die ‚Schulmedizin beziehungsweise unsere Gesellschaft‘ der Neuen Medizin ‚Raum gibt‘, um z.B. im Rahmen einer klinischen Therapiestudie diese zu überprüfen beziehungsweise zu verifizieren (oder zu widerlegen).“
  33. Dr. Routil, Präsidenten der Ärztekammer Steiermark, in einem Schreiben vom 20.9.1991 an Landeshauptmann Dr. Krainer.
  34. Dr. Helmut Hammer in Radio Steiermark am 28.7.95, ab Minute 9:33.
  35. Die Ärztekammer Steiermark in einem Schreiben vom 5.3.1999 an das Ehepaar Pilhar.
  36. Brief von Prof. Dr. Jozef Miklosko an Hofrat Dr. H. Emberger vom 29.3.1999: „Im Zusammenhang mit den Zumutungen betreffend das die Bestätigung der Universität Trnava für das Verfahren des Dr. Hamer ein Fälschung wäre, erlaube ich mir als Prorektor für Forschung, Wissenschaft und Auslandsbeziehungen meine Erklärung, die ich an Dr. Hamer am 4.2.1999 auf Grund seiner Ersuchung gesendet habe, Ihnen als Beilage beizulegen.“
  37. Erklärung von Prof. Dr. Jozef Miklosko vom 4.2.1999: „Im Rahmen des Habilitationsverfahrens fanden in Bratislava und in Trnava am 8.-9.9.1998 Verifikationsuntersuchungen an 7 Patienten statt. Bei diesen Untersuchungen waren 8-10 Professoren und Dozenten anwesend. Über alle diese Fälle ist eine von Dr. Hamer ausgearbeitete Dokumentation vorhanden, die in 3 Kopien an der Universität Trnava aufgehoben sind. Eine Urkunde wurde am 11.9.1998 ausgearbeitet und von drei verantwortlichen Personen signiert. Diese drei Unterzeichneten haben den Eindruck gewonnen, daß die Frage der möglichst baldigen Anwendung der "NEUEN MEDIZIN" dringend weiterverfolgt werden sollte. Die Unterzeichneten sind im Besitz der 3 Originalausfertigungen und Dr. Hamer ist im Besitze von weiteren 2 Kopien.“
  38. Rationality and Irrationality in Ryke Geerd Hamer's System for Holistic Treatment of Metastatic Cancer
  39. Dr. Erich Ensat, HNO-Facharzt, in der Kleinen Zeitung vom 7.4.1993: „Es ist für mich unverständlich, daß sich die Schulmediziner der von Dr. Hamer gefundenen ‚Eisernen Regel des Krebses‘ verschließen, ohne sie je kritisch überprüft und selbst erlebt zu haben, dieses Scheuklappenverhalten ist auch der Bevölkerung unverständlich. Die Revolution der Medizin wird von unten erfolgen, denn die hohen Herren an der Universität und in der Politik sind nicht bereit, sich mit diesen revolutionären Ideen auseinanderzusetzen, da sie damit auch ihre eigenen Fehler zugeben und ihr lukrativen Geschäfte im Verein mit der Pharma-Industrie einstellen müßten.“ Am 30.6.2019 abgerufen.
  40. Dr. Willibald Stangl, Amtsarzt, in einem Schreiben vom 31.3.1993 an den Präsidenten der Ärztekammer: „Erst dann begann ich an Patienten die behaupteten Erkenntnisse des Herrn Dr. Hamer nachzuvollziehen. [...] Dabei machte ich die Feststellung, daß - je nach Aussagekraft und Intelligenz der Patienten - die Beobachtungen des Dr. Hamer hinsichtlich Diagnose stimmen und nachvollzogen werden können. [...] Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die ursächliche Zuordnung der Konflikte zu den Organerkrankungen durch den Patienten selbst! (‚Seit diesem fürchterlichen Schockerlebnis bin ich krank.‘)“
  41. Dr. med. habil. Dr. Dr. K. J. Probst in einem Schreiben vom 11.8.1994 an Wissenschafts- und Forschungsminister Claus von Trotha: Auch wenn die Schulmedizin Herrn Dr. Hamer – ohne die Stichhaltigkeit seiner Argumente überhaupt näher untersucht zu haben – ablehnt, kann ich als Praktiker seine Ergebnisse bestätigen. [...] Die tägliche praktische Erfahrung als niedergelassener Arzt zeigt, daß [...] die kranken Menschen nicht dazu verurteilt bleiben müßten, durch die Schulwissenschaft ebenso qualvoll wie für gewisse Kreise äußerst lukrativ zu Tode gequält zu werden. Am 12.7.2020 abgerufen.