Kehlkopfschleimhaut

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Die Kehlkopfschleimhaut ist die innere Auskleidung des Kehlkopfes.

Anatomie und Funktion

Die Kehlkopfschleimhaut überzieht den Innenraum des Kehlkopfes einschließlich der Stimmlippen. Sie besteht großteils aus Flimmerepithel, außer an den Stimmlippen und den Aryknorpeln (Stellknorpeln), deren Schleimhaut von Plattenepithel bedeckt ist.[1] Bei Berührung mit Fremdkörpern ruft sie einen starken Hustenreiz hervor.[2]

Die Kehlkopfschleimhaut entsteht aus dem Keimblatt Entoderm[3] und gehört zur Gewebsart Ektoderm.[4][5]

Sonderprogramm

Das SBS der Kehlkopfschleimhaut verläuft nach dem Äußere-Haut-Schema[5] und ist an folgenden Konstellationen beteiligt:

Oft ist neben dem SBS der Kehlkopfschleimhaut auch das SBS der Kehlkopfmuskulatur aktiv.[6]

Hirnrelais

Lage des Hirnrelais der Kehlkopfschleimhaut in den Revierbereichen

Das Hirnrelais der Kehlkopfschleimhaut liegt in der Großhirnrinde und gehört zu den Revierbereichen.

Beispiel für Hamersche Herde dieses SBS:

Konfliktinhalt

Wie bei allen Revierrelais gibt es auch hier zwei Konfliktempfindungen, eine männliche und eine weibliche; welche davon wahrgenommen wird, hängt von der Hormonlage ab.

In männlicher Hormonlage handelt es sich um die Revierangst. Allgemein geht es bei der Revierangst darum, dass das Revier eines Menschen bedroht ist. Das kann ein drohender Verlust eines Revierbestandteils (z.B. Arbeitsplatz, Beziehung, Stellung in der Gesellschaft) oder eine drohende, für den Betreffenden nicht hinnehmbare Veränderung des Reviers sein.[7][8] Auch ein Angriff auf den Menschen persönlich kann als Revierangst empfunden werden. In der Natur entsteht Revierangst mit dem SBS der Kehlkopfschleimhaut durch einen Feind, der an der Reviergrenze steht und ins Revier einzubrechen droht. Hat der Feind die Reviergrenze bereits überschritten, so reagiert statt dessen die (Kehlkopf- bzw. Bronchial-) Muskulatur.[7]

Das Pendant in weiblicher Hormonlage heißt Schreckangst. Hier erschrickt man wegen einer plötzlichen Gefahr,[9] einer Hiobsbotschaft[4] oder wegen eines Feindes, der einen anzugreifen droht.[7]

Bei der Revierangst, der männlichen Variante, reagiert der Betroffene mit Angriff, bei der weiblichen Schreckangst mit passivem Erschrecken.[9]

CA-Phase

In der CA-Phase baut sich die Kehlkopfschleimhaut langsam ab. Die CA-Phase ist auf der Organebene meist symptomlos; in manchen Fällen ist die Stimme schwach oder verändert.[4][10]

Auf der psychischen Ebene bewirkt die aktive Phase Wortfindungsstörungen: Die Zusammenhänge sind im Kopf klar, man kann sie aber nicht aussprechen, weil einem die Worte nicht einfallen (im Ggs. zum SBS der Kehlkopfmuskulatur, bei dem man die Worte zwar parat hat, sie aber nicht hinausbekommt). Außerdem wird man „wuselig“; je stärker das SBS läuft, umso mehr möchte man still davonwuseln und sich vor allen Menschen, die man nicht kennt, verstecken. Man hat das Verlangen, nicht gesehen zu werden und den Glauben, es passiere etwas Schlimmes, wenn man einen Ton von sich gibt.[11]

Da das Hirnrelais zu den linksseitigen Revierrelais gehört, neigt die Waage während der CA-Phase stärker nach links. Der Betroffene wird dadurch rastloser und konfrontativer. Ist gleichzeitig das Bronchialschleimhautrelais aktiv, entsteht die Schwebekonstellation; wenn das 8-Uhr-Relais aktiv ist, entsteht die autistische Konstellation.

PCL-A- und PCL-B-Phase

In der PCL-Phase baut sich die Schleimhaut wieder auf. Dies ist von einer Entzündung mit Schwellung, Rötung und Schmerzen begleitet. Die Stimme kann rau oder heiser werden oder ganz wegbleiben. Bei gleichzeitig aktivem Sammelrohr-SBS kann die Schwellung so stark werden, dass sie die Atmung behindert.[4] Bei kurz dauernden Konflikten tritt u.U. nur ein kurzer Reizhusten (Pruritus) auf.[10]

Epi-Krise

In der Epi-Krise kann Kältegefühl, Schüttelfrost und bei Mitbeteiligung der Kehlkopfmuskulatur auch Hustenanfälle auftreten.[4]

Restzustand

Der überschießende Wiederaufbau in der PCL-B-Phase kann sich, wenn das SBS die Stimmlippen betrifft, als Stimmlippenpolypen (Stimmbandpolypen) bemerkbar machen.[10]

Biologischer Sinn

Der Sinn dieses SBS wird darin gesehen, dass man in der CA-Phase keinen Ton von sich gibt und sich versteckt, bis die Gefahr vorbei ist.[12][13]

Die gegenteilige Reaktion bewirkt die CA-Phase der Bronchialschleimhaut, in der man den Feind „wegbrüllt“.

Fallbeispiele

  • Ein Mann fürchtet, seine Frau an einen anderen zu verlieren. Sie schwankt zwischen den beiden Männern hin und her und kann sich nicht entscheiden. Nach einer Woche ist klar, dass er sie zurückgewonnen hat. Die Revierangst geht in Lösung, die Kehlkopfschleimhaut ist eine Woche lang sehr geschwollen und empfindlich.[13]
  • Ein Mann fährt auf ein einwöchiges Seminar. Am ersten Tag dort erhält er die Information, dass ein Mitbewohner zu Hause seine zwei Katzen ausgesperrt hat und nicht mehr ins Haus lässt. Eine Woche lang ist er in Sorge um die beiden Haustiere. Als er nach Hause kommt und sieht, dass es ihnen gut geht, löst sich die Revierangst. Eine Woche lang hat er eine geschwollene und empfindliche Kehlkopfschleimhaut, einhergehend mit Fieber und starker Müdigkeit.[14]
  • Ein 28-Jähriger baut mit viel Eigenleistung ein Haus. Als er über dem Treppenhaus eine Lampe montieren will, rutscht er ab und sieht sich schon mit zerschmettertem Schädel 7 Meter tiefer im Kellerniveau liegen. Er bekommt aber gerade noch ein Brett zu fassen, hängt in der Luft und kann sich mit Mühe zum Treppengeländer zurückhangeln. Der Revierangstkonflikt, den er erlitten hat, betrifft die Kehlkopfschleimhaut und bleibt die restliche Bauzeit bestehen, weil sich der Mann auf der Baustelle aufhält und sich zudem laufend weitere, wenn auch harmlose Unfallsituationen ereignen. Ungefähr ein halbes Jahr nach dem Unfall wird das Haus fertig und es kommt zur Konfliktlösung. Der Hirndruck und die Sprachstörungen, die durch die starke Schwellung um das Hirnrelais entstehen, veranlassen die Schulmediziner dazu, ein großes Stück Hirn herauszuoperieren. Ein halbes Jahr später stirbt der Patient.[15]
  • Eine 14-jährige Rechtshänderin wird von ihrer Mutter mit einem Kopfkissen gewürgt und hat panische Angst zu ersticken. Sie erleidet einen Schreckangstkonflikt, der das Kehlkopfschleimhaut-SBS auslöst (und daneben einen Angst/Ekel-Konflikt, der das Glukagonprogramm auslöst). Von da an ist sie in männlicher Hormonlage, hat keine Regelblutung mehr und ist burschikos-maskulin.[16]
  • Eine Hundehalterin ist im Urlaub in einer Ferienwohnung, als sich der Hund zu ungewöhnlicher Zeit gegen 4:00 Uhr morgens meldet, weil er ein Häufchen machen muss. Ungewöhnlich ist auch, dass er dabei laut bellt. Sie hat Angst, dass er die Wohnung mit seinem Kot verschmutzen könnte und beeilt sich, mit ihm vor die Tür zu gehen. Danach geht das SBS der Kehlkopfschleimhaut in Lösung. Wegen der kurzen Konfliktdauer ist auch die PCL-Phase kurz und macht sich mit einem 15-minütigen Hustenanfall bemerkbar.[17]
  • Zwischen zwei Eheleuten gibt es immer wieder Streit, weil die Frau wegen des kleinen Kindes ihren Mann nicht zu bestimmten Terminen begleiten kann und sich deshalb vernachlässigt fühlt. Der Mann beendet die Streitgespräche stets, indem er sagt: „Jetzt bist du ruhig; halte die Klappe, sonst gehe ich.“ Die Frau ist daraufhin still. Wenn sie das nächste Mal in Urlaub fahren, über ein langes Wochenende etwas unternehmen o.ä., ist das für die Frau das Zeichen dafür, dass ihr Mann jetzt wieder für die Familie Zeit hat und der Konflikt löst sich. Sie hat deshalb an langen Wochenenden, und wenn der Mann Urlaub hat, immer Symptome der Kehlkopfschleimhaut.[18]

Schulmedizinische Diagnosen

  • Kehlkopfentzündung (Laryngitis): in der PCL-Phase
  • Kehlkopfkrebs (Kehlkopfkarzinom): in der PCL-Phase
  • Stimmlippenpolypen (Stimmbandpolypen): Restzustand

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Wikipedia: Stimmlippe → Gewebeaufbau. Am 29.5.2021 abgerufen.
  2. Wikipedia: Kehlkopf. Am 29.5.2021 abgerufen.
  3. Ulrike Bommas-Ebert, Philipp Teubner, Rainer Voß: Kurzlehrbuch Anatomie und Embryologie. Georg-Thieme-Verlag Stuttgart 2005, ISBN 978-3-13-135532-4, S. 142: „...das Epithel entstammt dem Entoderm.“
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 145.
  5. 5,0 5,1 5BN.de: 3. Biologisches Naturgesetz. Am 29.5.2021 abgerufen.
  6. Krankheit ist etwas anderes: Keuchhusten. Kopie bei archive.org, Stand 24.11.2020.
  7. 7,0 7,1 7,2 5BN.de: Regelwerk Revierbereiche. Am 29.5.2021 abgerufen.
  8. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 150.
  9. 9,0 9,1 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 144.
  10. 10,0 10,1 10,2 germanische-neue-medizin.de: Kehlkopf. Am 29.5.2021 abgerufen.
  11. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1, 4. Auflage 2013, ISBN 978-3-00-035336-9, S. 202f.
  12. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1, 4. Auflage 2013, ISBN 978-3-00-035336-9, S. 202.
  13. 13,0 13,1 David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, S. 147. ISBN 978-3-00-041971-3.
  14. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, S. 148. ISBN 978-3-00-041971-3.
  15. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 257–261. Anmerkungen: 1.) Laut Hamer handelt es sich nicht um Revier-, sondern Schreckangst. 2.) Zusätzlich zu dem Revierangstkonflikt war bei dem Patienten auch Revierärgerkonflikt aktiv. Trotz der Konstellation baute sich – der Hirnschwellung nach zu urteilen – viel Konfliktmasse auf.
  16. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 2. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-8493009106, S. 245–247.
  17. Krankheit ist etwas anderes: Husten. Vgl. Walter A. Posch „Allergien – ein medizinischer Irrtum“ Allergien verstehen, entschlüsseln, lösen – aus Sicht der 5 biologischen Naturgesetze.
  18. Krankheit ist etwas anderes: Husten. Wiedergabe eines Fallberichtes von Nicolas Barro in einem Seminar 2010.