Revierangst

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Die Revierangst ist ein Konfliktinhalt, der zu den Konflikten der Revierbereiche gehört. Sie kann nur in männlicher Hormonlage empfunden werden; ihr weibliches Gegenstück ist die Schreckangst.

Bei der Revierangst geht es darum, dass das Revier eines Menschen bedroht ist. Das kann ein drohender Verlust eines Revierbestandteils (z.B. Arbeitsplatz, Beziehung, Stellung in der Gesellschaft) oder eine drohende, für den Betreffenden nicht hinnehmbare Veränderung des Reviers sein.[1][2] Auch ein Angriff auf den Menschen persönlich kann als Revierangst empfunden werden.[1][3]

Für Kinder kann es Revierangst darstellen, wenn die Eltern sich streiten und das Kind befürchtet, dass das schützende Revier zerfällt.[4]

Die vier möglichen Hirnrelais bei der Revierangst

Ein Revierangst-DHS aktiviert das Hirnrelais eines der folgenden Gewebe:

Dabei entscheidet die Konfliktreihenfolge, ob eines der beiden linkshirnigen Relais (Kehlkopfrelais) oder der rechtshirnigen Relais (Bronchialrelais) reagiert. Ob der Konflikt das Muskulatur- oder das Schleimhautrelais betrifft, hängt von den Konfliktumständen ab: Handelt es sich bei der Bedrohung um einen „Feind“, der an der Reviergrenze steht und ins Revier einzubrechen droht, so reagiert die (Bronchial- bzw. Kehlkopf-) Schleimhaut. Hat der Feind die Reviergrenze bereits überschritten, so reagiert statt dessen die Muskulatur.[1]

Fallbeispiele

Siehe:

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 5BN.de: Regelwerk Revierbereiche. Am 20.9.2021 abgerufen.
  2. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 150.
  3. Laut Roberto Barnai reagiert die Bronchialmuskulatur, wenn ein „Raubtier“ (Lebewesen oder auch eine Krankheit) das Revier gefährdet. Die Bronchialschleimhaut reagiere, wenn kein „Raubtier“ vorhanden und die Gefährdung ist keinem Verursacher zuzuordnen ist: Vortrag von Roberto Barnai auf dem Naturnah-Seminar, Minute 32:34 bis 32:59. Am 20.9.2021 abgerufen.
  4. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 147f.