Gallenblase

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Die Gallenblase (Vesica biliaris, Vesica fellea) ist ein Hohlorgan, das die von der Leber produzierte Galle speichert und eindickt.[1]

Anatomie und Funktion

Lage der Gallenblase

Die Gallenblase liegt in der Gallenblasengrube an der Unterseite der Leber. Sie ist normalerweise 8–12 cm lang, 4–5 cm breit und birnenförmig. Das Organ fasst etwa 50 ml Gallenflüssigkeit, kann aber deren Konzentration durch den Entzug von Wasser stark erhöhen und sie so auf bis zu zehn Prozent des ursprünglichen Volumens eindicken.[1]

Die Wand der Gallenblase besteht aus drei Schichten: einer Schleimhaut, einer Muskelschicht zur Entleerung und außen aus einer Schicht Bauchfell (Peritoneum). Die gesamte Gallenblase entsteht aus dem Keimblatt Entoderm, im Sinne der Gewebsarten gehört aber das Epithel der Schleimhaut zum Ektoderm, da sein SBS von der Großhirnrinde gesteuert wird.[1]

Die von der Leber kommende Galle gelangt über den Gallenblasengang (Ductus cysticus) in die Gallenblase. Die Entleerung geschieht ebenfalls über den Gallenblasengang und weiter über den Hauptgallengang, der die Galle in den Zwölffingerdarm leitet.[1]

Sonderprogramm

Das SBS der Gallenblase ist eng mit dem der Gallengänge verwandt und betrifft die innere Auskleidung (das Epithel). Es verläuft nach dem Schlund-Schleimhaut-Schema und ist an folgenden Konstellationen beteiligt:

Hirnrelais

Das Vier-Uhr-Relais (rot)

Das Hirnrelais der Gallenblase gehört zu den Revierbereichen, liegt also in der Großhirnrinde. Es steuert noch weitere Gewebe und wird wegen seiner Lage auf einem gedachten Ziffernblatt als Vier-Uhr-Relais bezeichnet.

Konfliktinhalt

Wie bei allen Revierrelais gibt es auch hier zwei Konfliktempfindungen, eine männliche und eine weibliche; welche davon wahrgenommen wird, hängt von der Hormonlage ab.

In männlicher Hormonlage handelt es sich um den Revierärger. Allgemein geht es beim Revierärger darum, dass man sich in seinem eigenen Revier nicht durchsetzen kann oder sich jemand im Revier nicht so verhält, wie man es gerne hätte. Bei der Gallenblase hat der Konflikt zum Inhalt, dass ein Rivale auf das Revier übergreift, jemand einen Teil des eigenen Reviers wegnimmt oder man etwas, auf das man Anspruch hat, nicht bekommt.[2][3] Oft kommt dies bei Streit um Geld vor oder wenn einem jemand anderer den Partner wegnimmt.[4]

Die weibliche Empfindung wird als Identitätskonflikt bezeichnet: Man weiß nicht, wo man hingehört, welche Rolle man (im Rudel) hat, ob man geliebt und in seiner Identität geachtet wird oder ob man zu einem bestimmten Mann gehört. Man ist sich über seine Identität unsicher und kann sich nicht genügend abgrenzen.[2][3][5]

CA-Phase

In der CA-Phase des SBS wird das Gallenblasenepithel allmählich abgebaut. Es sind mäßige Schmerzen (Flankenschmerzen) zu spüren.[6]

Da das Hirnrelais zu den rechtsseitigen Revierrelais gehört, neigt die Waage während der CA-Phase stärker nach rechts. Der Betroffene wird dadurch ruhiger und zurückhaltender.[7] Ist gleichzeitig das Kehlkopfschleimhautrelais aktiv, entsteht die autistische Konstellation; wenn das Rektumschleimhautrelais aktiv ist, entsteht die aggressive Konstellation.

PCL-Phase

In der PCL-Phase wird das Gallenblasenepithel wiederhergestellt. Das Epithel der Gallenblasenschleimhaut entzündet sich.[6] Rezidiviert der Konflikt, so können Gallensteine entstehen.[8]

Epi-Krise

In der Epi-Krise treten starke Schmerzen, Schüttelfrost und Koliken auf.[6]

Schulmedizinische Diagnosen

  • Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Wikipedia: Gallenblase. Am 22.6.2020 abgerufen.
  2. 2,0 2,1 5BN.de: Aktivierungsinhalte. Am 22.6.2020 abgerufen.
  3. 3,0 3,1 5BN.de: Regelwerk Revierbereiche. Am 22.6.2020 abgerufen.
  4. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1. Selbstverlag, Beckingen, 4. Auflage 2013, ISBN 978-3-00-035336-9, S. 207.
  5. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 200.
  6. 6,0 6,1 6,2 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 211.
  7. 5BN.de: Gewebsschichten. Am 22.6.2020 abgerufen.
  8. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 213.