Darmmuskulatur
Unter der Darmmuskulatur versteht man die Muskulatur des Dünn- und Dickdarms. Sie besteht aus glatten Muskeln und ist als innere Ringmuskel- und äußere Längsmuskelschicht (Stratum circulare und Stratum longitudinale) angeordnet. Ihre Aufgabe ist der Weitertransport und die Durchmischung des Speisebreis bzw. Stuhles mittels peristaltischer Bewegungen.[1][2] Die Darmmuskulatur entsteht aus dem Keimblatt Mesoderm[3] und gehört der Gewebsart Entoderm an.[4]
Auch der (innere Afterschließmuskel wird zur Darmmuskulatur gezählt.[5]
Sonderprogramm
Darmmuskulatur
| |
| Gewebsart | Entoderm |
| Konflikt | (Vermeintlich) schädliche Nahrung, festsitzender Brocken, Konfliktinhalte der (Dünn- und Dickdarmschleimhaut) |
| CA-Symptome | Darmrumoren |
| PCL-A-Symptome | Ausbleiben des Stuhls, Verstopfung, trockener Stuhl |
| EK-Symptome | Koliken, Durchfall, plötzliche Blähungen |
| PCL-B-Symptome | Normalisierung |
Das SBS der Darmmuskulatur gehört zu den Brocken-SBSen. Für gewöhnlich das SBS der Muskulatur vom SBS der (entodermalen Dünn- bzw. Dickdarm-) Schleimhaut begleitet.[6][7]
Hirnrelais
Das Hirnrelais der Darmmuskulatur liegt im Mittelhirn.[8]
Beispiel eines Hamerschen Herdes dieses SBS:
-
Rezidivierendes SBS der Dickdarmmuskulatur
Konfliktinhalt
Die Darmmuskulatur reagiert je nach Darmabschnitt auf unterschiedliche Konfliktinhalte:[9]
- Dünndarm: unverdaulicher Ärger (unverdaulicher Brocken),
- Ileozäkalklappe, Blinddarm, Appendix: hässlicher,
- Dickdarm bis einschl. Grimmdarm (Colon): hässlicher, unverdaulicher Ärger,
- Sigmadarm: Hässlicher, hinterhältiger Konflikt,
- Mastdarm: Hässlicher, hinterhältiger Konflikt.
Die genannten Konfliktinhalte können auch das SBS der Darmschleimhaut auslösen. Ein weiterer Konfliktinhalt, der sich speziell auf die Darmmuskulatur auswirkt, ist die Einnahme von Nahrung, die entweder giftig ist oder nur als giftig oder gefährlich wahrgenommen wird.[8] Manche Quellen beschreiben den Konfliktinhalt mit der Empfindung, den Brocken an der betreffenden Stelle nicht weiterbefördern zu können.[4][10][11]
CA-Phase
In der CA-Phase ist die Peristaltik im betroffenen Darmabschnitt gesteigert, der Darminhalt wird dort schneller befördert.[8][12]
Bei höherer Intensität kann es zu hörbarem „Darmrumoren“ kommen.[8] Es bildet sich nach und nach zusätzliches Muskelgewebe, das auch nach der PCL-Phase bestehen bleibt.[12] Ist der Dünndarm betroffen und der Konflikt intensiv oder rezidivierend, so kann das SBS zu einer Gewichtsabnahme führen, da die Nährstoffaufnahme eingeschränkt ist.[8]
PCL-A-Phase
In der PCL-A-Phase ist Beförderung des Darminhaltes verlangsamt, wodurch der Stuhl mehrere Tage ausbleiben kann.[8][12] Im Falle des Sigmadarms kann Verstopfung auftreten, im Falle des Mastdarms trockener Stuhl.[9]
Epi-Krise
Je nach Darmabschnitt kommt es in der Epi-Krise zu verschiedenen Symptomen:[9]
- Dünndarm einschließlich Zwölffingerdarm: Koliken und breiiger Durchfall,
- Ileozäkalklappe: Krämpfe rechts-abdominal, plötzliche Blähungen und plötzlicher Stuhlgang;
- Grimmdarm: Koliken und Durchfall,
- Sigmadarm: Durchfall.
Weiterhin ist hörbares Darmrumoren möglich.[8]
PCL-B-Phase
Im Laufe der PCL-B-Phase normalisiert sich die Funktion, die Muskulaturtätigkeit kommt wieder in Gang.[9][8]
Fallbeispiele
- Jemand wird zu einem Termin in einer Woche vor Gericht geladen. Obwohl klar ist, dass er im Recht ist, hat er vor dem Gerichtsverfahren panische Angst, da ihm gesagt wird, auf hoher See und vor Gericht sei man nie sicher. Im Falle einer Niederlage müsste er um seine Existenz fürchten. Er kann aus der Angelegenheit nichts Positives ziehen und sagt während des einwöchigen Wartens immer wieder Dinge wie: „Ich will den Scheiß nur endlich weg haben.“ Als es zu dem Termin kommt und das Gericht zu seinen Gunsten entscheidet, macht die Panik einer großen Erleichterung Platz. Die PCL-Phase beginnt und macht sich dadurch bemerkbar, dass es einige Tage lang trotz Stuhldrangs nicht gelingt, den Kot auszuscheiden, da die Rektummuskulatur in Unterfunktion ist.[12]
Einzelnachweise und Anmerkungen
- ↑ Wikipedia: Dünndarm. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ Wikipedia: Dickdarm. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ Medi-Karriere: Mesoderm: Aufbau und Entwicklung. „Splanchnopleura: [...] Muskulatur des Darms“ Die Splanchnopleura gehört zum Mesoderm. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ 4,0 4,1 5BN.de: Aktivierungsinhalte. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ Flexikon: Musculus sphincter ani internus. Am 4.4.2026 abgerufen.
- ↑ Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 196.
- ↑ 5BN.de: Regelwerk Entoderm: „...man kann sagen, dass Sekretion und Motorik „gerne“ zusammen laufen, da sie beide dem Weiterbefördern des Brockens dienen.“ Am 8.4.2024 abgerufen.
- ↑ 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 8,6 8,7 Krankheit ist anders: Gewichtsabnahme – keine Gewichtszunahme. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ 9,0 9,1 9,2 9,3 Quelle: Nicolas Barro.
- ↑ Germanische Heilkunde: Glatte Darmmuskulatur links. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ Germanische Heilkunde: Glatte Darmmuskulatur rechts. Am 6.4.2024 abgerufen.
- ↑ 12,0 12,1 12,2 12,3 5BN.de: Regelwerk Entoderm. Am 6.4.2024 abgerufen.