Brocken

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Ein Brocken ist im Sinne der 5BN entweder etwas unbedingt Gewolltes, Benötigtes oder etwas ganz und gar Unerwünschtes, Gefährliches. Brockenthemen gibt es nur in der Konfliktempfindung des Stammhirns, d.h. in der Gewebsart Entoderm, sie sind somit sehr archaische Konfliktwahrnehmungen.

In der freien Natur stehen die guten, benötigten Brocken in erster Linie für die Nahrung („Nahrungsbrocken“), die der Mensch und das Tier in der Natur zum Überleben brauchen. Die schlechten, abzusondernden Brocken sind die Verdauungsendprodukte („Kotbrocken“), die für den Körper keinen Wert mehr haben und die ihm allenfalls Probleme bereiten können. Wie bei allen biologischen Bedürfnissen kann es zu einem biologischen Konflikt (Brockenkonflikt) und damit einem Sinnvollen Biologischen Sonderprogramm (SBS) kommen, wenn das Bedürfnis verletzt ist.

In der heutigen Zeit gibt es „Brocken“, die weder Nahrung noch Kot sind, aber in der Konfliktwahrnehmung des Stammhirns dieselben Kriterien erfüllen, weil sie etwas Begehrtes bzw. Lästiges / Gefährliches darstellen. Auch solche Brockenthemen können biologische Konflikte und damit ein SBS des Verdauungstrakts auslösen. Dabei bestimmt die Art des Konfliktes, welches SBS aktiviert wird und damit, welcher Teil des Verdauungstrakts betroffen ist.

Begehrte Brocken können beispielsweise eine Arbeitsstelle, ein Erbe oder ein Haus sein. Ein Haus kann auch ein lästiger, gefährlicher Brocken sein, wenn man keinen Käufer findet. Ein „schlechter“ Brocken kann es auch sein, wenn man hintergangen wird oder als Kind mit ansehen muss, wie sich die Eltern streiten. Ein Brocken ist nie etwas Diffuses, sondern immer eine ganz bestimmte, konkrete Sache. Menschen sind keine Brocken, wohl aber kann eine Sache, um die es zwischen zwei Menschen geht, ein Brocken sein.[1]

Hirnrelais des Stammhirns. Rechts liegen u.a. die Relais des Magens und des Dünndarms bis einschl. des Jejunums, links u.a. die Relais des Darms ab dem Ileum.

Die Hirnrelais des Verdauungstrakts sind im Stammhirn so angeordnet, dass diejenigen Organe, die mit der Aufnahme und Verwertung „guter Brocken“ befasst sind, ihr Relais in der rechten Hirnhälfte haben und die Organe, deren Aufgabe die Ausscheidung weitgehend „nutzloser Brocken“ ist, ihr Relais linkshirnig haben. Die Relais des Mund- und Rachenraums weichen von diesem Schema ab: Der Anteil in der linken Körperhälfte wird von linkshirnigen Relais gesteuert, die rechten Organe von rechtshirnigen Relais. Man erklärt sich das damit, dass es in der Urgeschichte der Lebewesen die Aufnahme- und Ausscheidungsöffnung zusammenlagen; viele Tierarten haben dieses Prinzip bis heute beibehalten.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 5BN.de: Regelwerk Entoderm. Am 3.4.2022 abgerufen.