Herzbeutel

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Der Herzbeutel (das Perikard) umhüllt das Herz und gibt ihm durch eine dünne Gleitschicht Bewegungsfreiheit.[1]

Anatomie und Funktion

Der Herzbeutel (blau)
Aufbau der Herzwand

Der Herzbeutel ist ein bindegewebiger Sack, der das Herz umgibt.[1] Offen ist er nur an den Aus- und Eintrittsstellen der großen Blutgefäße.[2]

Der Herzbeutel besteht aus dem Pericardium fibrosum, der äußeren Schicht, und dem darunter liegenden Pericardium serosum.[1] Das Pericardium fibrosum ist nur eingeschränkt dehnbar[3] und dient dem Schutz des Herzens vor Überdehnung.[1]

Das Pericardium serosum, die innere Schicht, ist seinerseits aus zwei Schichten zusammengesetzt: dem parietalen Blatt (Lamina parietalis), das mit dem Pericardium fibrosum verwachsen ist, und dem viszeralen Blatt (Epikard oder Lamina visceralis), das dem Herzen aufliegt.[1][2] Zwischen den beiden Blättern befindet sich ein Spaltraum (Herzbeutelhöhle, Cavitas pericardii), der mit etwa 10–15 ml seröser Flüssigkeit gefüllt ist.[1] Dadurch kann sich das Herz mit minimaler Reibung innerhalb des Herzbeutels bewegen. Die Flüssigkeit wird vom Epikard abgesondert.[2]

Der Herzbeutel entsteht wie das ganze Herz aus dem Keimblatt Mesoderm[4] und gehört zur Gewebsart Alt-Mesoderm.[5]

Sonderprogramm

Das Sonderprogramm des Herzbeutels ist die Reaktion auf eine tatsächliche oder befürchtete Attacke gegen das Herz. Es kann sich in der PCL-Phase durch eine Herzbeutelentzündung,[6] evtl. mit Herzbeutelerguss bemerkbar machen.[7][6]

Hirnrelais

Die Relais des Herzbeutels, als Nr. 1 und 2 gekennzeichnet.

Das Sonderprogramm des Herzbeutels wird von zwei Hirnrelais gesteuert. Die Relais liegen im Kleinhirn an der Mittellinie. Das linke Relais steuert die rechte Hälfte des Herzbeutels, das rechte Relais die linke Hälfte.

Beispiele für Hamersche Herde dieses SBS:

Konfliktinhalt

Das Sonderprogramm des Herzbeutels wird durch eine Attacke gegen das Herz ausgelöst. Dabei kann es sich um einen tatsächlichen Angriff wie einen Messerstich oder einen Stoß handeln,[8][9] genauso kann das SBS aber durch interpretierte „Attacken“ ausgelöst werden. Beispiele dafür sind:[8]

  • die Aussage eines Arztes, man sei herzkrank;
  • der eigene, von starken Herzsymptomen ausgelöste Glaube, das Herz funktioniere nicht mehr richtig; und
  • der Glaube, es sei Gift ins Blut gelangt, ströme ins Herz und zerstöre dieses.

Nicht nur das eigene, sondern auch das Herz eines nahestehenden Menschen kann Gegenstand des Konflikts sein.

CA-Phase

In der konfliktaktiven Phase vermehrt sich bei ausreichender Konfliktintensität das Gewebe des Herzbeutels. Es wächst ein Tumor, der in der Schulmedizin als (Perikard-)Mesotheliom bezeichnet wird.[10]

PCL-Phase

In der gelösten Phase wird der in der CA-Phase gebildete Tumor wieder abgebaut. Dies kann mit einer Entzündung des Herzbeutels, Schmerzen hinter dem Brustbein, Fieber und Nachtschweiß einhergehen. In der PCL-A-Phase sammelt sich im Herzbeutel (genauer gesagt in der Herzbeutelhöhle) nur dann Flüssigkeit an, wenn das SBS der Sammelrohre aktiv ist. In der PCL-B-Phase tritt immer Flüssigkeit in den Herzbeutel.[11]

Bei großen Flüssigkeitsansammlungen spricht man vom Herzbeutelerguss (Perikarderguss).[11] Durch das Sammelrohr-SBS kann dieser so groß werden, dass er Druck auf den Herzmuskel ausübt und das Herz in seiner Pumparbeit behindert. Dies wird als Herzbeuteltamponade bezeichnet und ist lebensbedrohlich.[6][1]

Epi-Krise

In der Epi-Krise können Schüttelfrost und starke Schmerzen auftreten.[6] Bei kleinerer Konfliktmasse ist lediglich ein Zittern um das Herz herum zu spüren.

Restzustand

Nach abgelaufenem SBS können Kalkeinlagerungen zurückbleiben. Durch Rezidive können die Herzbeutelblätter punktuell oder flächig miteinander verwachsen (Obliteratio pericardii).[6]

Komplikationen

Beim SBS des Herzbeutels sind zwei Komplikationen von Bedeutung: In der PCL-Phase kann es zur Herzbeuteltamponade kommen, nach Rezidiven können Verkalkungen und narbige Verwachsungen die Herzleistung mindern.[6][12]

Biologischer Sinn

Der biologische Sinn dieses SBS wird darin vermutet, dass der Herzbeutel dicker und damit stärker wird und gegen zukünftige Angriffe besser gewappnet ist.[10]

Differentialdiagnose

Ein Herzbeutelerguss muss nicht vom SBS des Herzbeutels herrühren, sondern kann auch entstehen, wenn eine Schwellung in der Umgebung Flüssigkeit in den Herzbeutel drückt (transsudativer Herzbeutelerguss). Ein Beispiel dafür ist die PCL-Phase der Rippen.[13][6] Solche transsudativen Ergüsse kommen nur bei aktivem Sammelrohr-SBS vor.[13]

Fallbeispiele

  • Eine ungefähr 44 Jahre alte Frau bekommt eine Chemotherapie wegen eines Lungenkrebses. Vor der ersten Infusion legt man ihr einen Zugang unter dem Schlüsselbein, um das Chemotherapeutikum direkt in die obere Hohlvene einzubringen. Nach der Infusion fragt die Patientin die Schwester, ob das Medikament dann nicht direkt ins Herz flösse. Die Schwester bestätigt ihr dies und erklärt, das Mittel gelange direkt ins Herz und dann in die Lunge. Die Patientin empfindet dies als fürchterlich, weil es ihr so vorkommt, als würde zuerst ihr Herz durch die Chemotherapie vergiftet. Einige Zeit darauf treten immer wieder Herzbeutelergüsse auf. Die Ärzte bezeichnen diese als Metastase des Lungenkrebses. Ungefähr ein halbes Jahr später sucht die Frau einen 5BN-Therapeuten auf und stellt zusammen mit ihm fest, dass der erste Herzbeutelerguss genau einen Tag, nachdem die letzte Chemogabe des ersten Zyklus verabreicht war und die Attacken gegen das Herz damit vorerst beendet waren, begonnen hat.[14]
  • Ein 15-jähriges Mädchen spielt in einem Orchester, dessen Leiter sie glühend verehrt. Während eines Konzerts erleidet der Leiter einen Herzinfarkt und stürzt vor den Füßen des Mädchens tot zu Boden. Das Mädchen ist untröstlich, geht jeden Tag an sein Grab und muss immer an seinen Tod denken. Im Herzbeutelrelais ist später eine deutliche Vernarbung zu sehen. Das Mädchen muss also die „Attacke“ gegen das Herz des Orchesterleiters als Stellvertreterkonflikt erlitten haben.[15]
  • Ein Mann hat schon öfter Angina pectoris gehabt und wird eines Tages mit Verdacht auf Herzinfarkt unter dramatischen Umständen ins Krankenhaus gefahren. Sein zweijähriger Sohn, der seinen Vater über alles liebt, erzählt monatelang jedem von dem Vorfall und malt nur schwarze Herzen. Er identifiziert sich so mit dem Vater, dass er eine Attacke auf sein eigenes Herz empfunden und ein DHS erlitten hat. Der Konflikt bleibt aktiv, weil der Vater auch danach immer wieder Angina-pectoris-Schmerzen hat. Als der Junge mit sechs Jahren in die Schule kommt, löst sich der Konflikt. Er malt jetzt hellgelbe Herzen. Wegen der Hirnschwellung der PCL-A-Phase klagt er über Symptome wie Schwindel und Brechreiz und wird ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte bemerken die Schwellung des Herzbeutel-Relais im Kleinhirn und entfernen dem Jungen das halbe Kleinhirn, worauf er stirbt.[16]
  • Ein 43-jähriger Tennislehrer erleidet einen Revierverlustkonflikt, der sich nach ungefähr einem halben Jahr löst. Nach zwei weiteren Monaten tritt die Epi-Krise in Form einer Angina pectoris ein. Diese interpretiert er als Attacke gegen das Herz, da er glaubt, sein Herz sei kaputt und er könne von nun an keinen Tennisunterricht mehr geben. Auch die PCL-bedingte Müdigkeit der vergangenen Wochen bringt er jetzt in Zusammenhang mit seinem Herzen, wodurch der Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt aktiv bleibt. Als nach einigen Monaten die PCL-Phase des Revierkonflikts zu Ende geht und damit die Müdigkeit aufhört, löst sich der Herzattacke-Konflikt und geht in die PCL-Phase über. Durch den damit einhergehenden Herzbeutelerguss sinkt die Leistungsfähigkeit des Herzens deutlich, was bei dem Mann ein Rezidiv hervorruft und das Herzbeutel-SBS wieder in die aktive Phase versetzt. Dadurch geht der Herzbeutelerguss zurück, das Herz wird wieder leistungsfähig und der Mann beruhigt sich. Dies bedeutet eine abermalige Lösung mit anschließendem Herzbeutelerguss, womit der Teufelskreis geschlossen ist. Nach zwei oder drei solcher Rezidive diagnostiziert der Arzt den Herzbeutel-Erguss im Thorax-CT. Die Diagnose löst bei dem Patienten einen Todesangstkonflikt aus. Er befindet sich jetzt in einem zweiten Teufelskreis: Wenn der Arzt den Herzbeutelerguss abpunktiert, wird er wieder leistungsfähig und beruhigt sich, was aber einen neuen Herzbeutelerguss zur Folge hat. Als man die Lungenrundherde wegen des Todesangstkonflikts entdeckt, verlieren die Kardiologen jedes Interesse an ihm. Zu seinem Glück macht ihn jemand auf die Neue Medizin aufmerksam.[17]
  • Ein Mann hält in seinem Garten Gänse. Eines Nachts bellt sein Hund. Er rennt in den Garten, um nachzusehen und erkennt in der Dunkelheit seinen Nachbarn, der die Gänse stehlen will. In diesem Augenblick trifft ihn ein Axthieb des Nachbarn, durchschlägt die Rippen und dringt in den Thoraxraum ein. Diese Attacke gegen das Herz löst bei ihm das SBS des Herzbeutels aus. Als der Nachbar ins Gefängnis kommt, löst sich das SBS, aber nach seiner Freilassung rezidiviert es immer wieder, weil sich die beiden zwangsläufig begegnen. Erst als der Mann zu seinem Schwiegersohn zieht, kommt es zu einer endgültigen Lösung.[18]

Schulmedizinische Diagnosen

  • Herzbeutelerguss (Perikarderguss)
  • Herzbeuteltamponade
  • Perikard-Mesotheliom (in der CA- oder PCL-Phase)

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Wikipedia: Herzbeutel. Am 27.9.2020 abgerufen.
  2. 2,0 2,1 2,2 DocCheck: Perikard. Am 27.9.2020 abgerufen.
  3. Lecturio: Das Herz. Am 27.9.2020 abgerufen.
  4. Medlexi: Organogenese. Am 27.9.2020 abgerufen.
  5. 5BN.de: 3. Biologisches Naturgesetz. Am 27.9.2020 abgerufen.
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 119.
  7. 5BN.de: Regelwerk Alt-Mesoderm. Am 27.9.2020 abgerufen.
  8. 8,0 8,1 5BN.de: Aktivierungsinhalte. Am 27.9.2020 abgerufen.
  9. Neue Gesundheit n.e.V: Die Sinnvollen Biologischen Reaktionen des Herzens. S. 6. Am 27.9.2020 abgerufen.
  10. 10,0 10,1 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 118.
  11. 11,0 11,1 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 118f.
  12. Wikipedia: Perikarditis → Komplikationen. Am 27.9.2020 abgerufen.
  13. 13,0 13,1 Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 2. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-8493009106, S. 364.
  14. Kopernikus e.V.: Erfahrungsbericht Lungenkrebs, Herzbeutelerguss. Am 27.9.2020 abgerufen.
  15. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 134-137.
  16. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 246f.
  17. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 346f.
  18. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 2. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-8493009106, S. 487-490.