Neu-Mesoderm

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Das Neu-Mesoderm (auch Marklager-Mesoderm) ist eine der vier Gewebsarten und enthält unter anderem den gesamten Stütz- und Bewegungsapparat. Seine SBSe verlaufen nach dem Neuhirnschema und werden vom Marklager gesteuert. Die Ausnahme bilden die sog. Embryonalgewebe (Nierenparenchym, Hoden und Eierstöcke), die von der oberen Mittelhirnhälfte gesteuert werden. Mit Ausnahme des Nierenparenchyms spielt die Händigkeit im Neu-Mesoderm eine Rolle, d.h. bei Konfliktinhalten mit Personenbezug entscheiden Geschlecht, Händigkeit und wahrgenommene Rolle des anderen Menschen darüber, wo das SBS aktiv wird. Die zweite Ausnahme stellt das Myokard dar; hier ist die Händigkeit zwar von Bedeutung, aber seitenverkehrt, weil die Nerven zum Myokard doppelt gekreuzt sind.

Konfliktinhalte im Neu-Mesoderm

Die meisten Gewebe des Neu-Mesoderm haben als biologisches Bedürfnis die Stabilität und die Leistungsfähigkeit; die Konflikte dieser Gewebe haben dementsprechend den Inhalt „ich bin nicht gut genug“, „ich bin nicht stark genug“ oder „ich bin an dieser Stelle kaputt“. Diese Konfliktart wird als Selbstwerteinbruch bezeichnet. Beispiele:

  • Rechtshänder, linkes Knie: Nicht mit Mutter/Kind hinterherkommen
  • Rechtshänder, linke Schulter: Kein gutes Kind / keine gute Mutter zu sein

Auch bei anderen neu-mesodermalen Organen handelt es sich bei den Konflikten um Selbstwerteinbrüche im weiteren Sinne, z.B. bei der Milz: „Mein Blut taugt nichts“, „Ich verblute“. Anders ist es z.B. bei der Nebennierenrinde: hier hat der Konflikt nichts mit einem Selbstwert zu tun, sondern hat den Inhalt „ich gehe den falschen Weg“, „ich tue das Falsche“, „ich wurde aus der Bahn geworfen“ oder „ich habe auf das falsche Pferd gesetzt“.[1] Auch die Konflikte der Embryonalgewebe drehen sich nicht um Selbstwerteinbrüche, sondern haben folgende Konfliktinhalte:

  • Nierenparenchym: Wasserkonflikt, Flüssigkeitskonflikt
  • Bindegewebe der Hoden: Verlust eines geliebten Wesens
  • Bindegewebe der Eierstöcke: Verlust eines geliebten Wesens oder sexuell ausgenutzt zu werden, d.h. ohne eine Familie gründen zu wollen.[1]

Verlauf der SBSe im Neu-Mesoderm

Gemäß dem 3. Biologischen Naturgesetz erfahren die Gewebe des Neu-Mesoderms:

  • in der CA-Phase eine Funktionsminderung, bei genügender Intensität und Laufzeit auch einen Abbau von Gewebe (Ulcera);
  • in der PCL-A- und PCL-B-Phase eine Wiederherstellung der Funktion und ggf. einen Wiederaufbau des ulcerierten Gewebes.

Bei SBSen der Bänder und Knochen führt ein Abbau des Gewebes in der CA-Phase dazu, dass die Stabilität abnimmt. Ab ca. 3 Monaten nimmt die Anfälligkeit für Knochenbrüche und Bänderrisse zu.[2] Der SBS-bedingte Abbau von Bandscheiben kann dazu führen, dass bei Bewegungen Nerven eingeklemmt werden und plötzliche, starke Schmerzen entstehen.

In der PCL-A-Phase entsteht am Organ und am Hirnrelais eine Schwellung, die bei großer Konfliktmasse sehr stark ist. Noch stärker werden die Schwellungen bei aktivem Nierensammelrohr-SBS.

Die Epi-Krise dauert im Neu-Mesoderm bis zu 60 Sekunden und verläuft fast oder gänzlich unbemerkt.

In der PCL-B-Phase geht die Schwellung zurück, ulcertiertes Gewebe wird wieder aufgebaut und die Organfunktion normalisiert sich. Eine Besonderheit im Neu-Mesoderm ist der überschießende Aufbau in der PCL-B-Phase, d.h. im Endzustand nach dem SBS ist das Gewebe leistungsfähiger als vor dem SBS.

Die Embryonalgewebe haben die Besonderheit, dass hier die PCL-Phase unabhängig von der Länge der CA-Phase immer 9 Monate dauert.

Organe und Gewebe des Neu-Mesoderms

  • Stütz- und Bewegungsapparat
    • Knochen
    • Knorpel
    • Bänder
    • Sehnen
    • Bindegewebe
    • Fettgewebe
    • Bandscheiben
    • Venenwände
    • Arterienwände
    • Quergestreifte Muskulatur (nur Versorgung; Motorik s. Ektoderm)
    • Herzmuskel (Myokard)
  • Embryonalgewebe
    • Nierenparenchym
    • Bindegewebe der Hoden (Testosteronproduktion)
    • Bindegewebe der Eierstöcke (Östrogenproduktion)
  • Sonstige
    • Blutgefäße
    • Leukozyten
    • Erythrozyten
    • Thrombozyten
    • Lymphknoten
    • Lymphgefäße
    • Nebennierenrinde
    • Milz
    • Dentin (Zahnbein)
    • Glia

Lage der Relais im Großhirnmarklager

Siehe z.B. die Abbildung auf 5BN.de

Allgemeine Symptome neu-mesodermaler SBSe

  • Schwellungen können im Neu-Mesoderm sehr groß werden, bei aktivem Nierensammelrohrprogramm noch größer.
  • In der CA-Phase können Schmerzen durch nekrotisierte Bandscheiben auftreten, in der PCL-Phase sehr starke schwellungsbedingte Schmerzen.
  • Durch SBSe des Neu-Mesoderms bedingtes Fieber kann höchstens 39,5°C erreichen.

Marklagerkonstellation

Eine Marklagerkonstellation besteht, wenn zwei gegenüberliegende Relais im Marklager gleichzeitig konfliktaktiv oder konfliktgelöst sind. Beide Relais müssen also in CA, PCL oder der Epikrise sein, wobei auch Mischzustände zur Marklagerkonstellation führen (z.B. ein Relais in CA und eines in PCL). Ob auch Marklagerrelais, die sich nicht gegenüberliegen (z.B. linke Schulter und rechter Oberschenkelhals) eine Marklagerkonstellation hervorrufen, ist noch umstritten.[3] Die Marklagerkonstellation verursacht in dem betroffenen Thema eine „Megalomanie“ (erhöhtes Selbstbewusstsein bis Selbstüberschätzung).[4]

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 5BN.de: Aktivierungsinhalte
  2. Christina Hesshaimer-Wolf: Ursache und Verlauf von Krankheiten - 5BN - Vertiefung Ab Minute 43:32
  3. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, S. 100, ISBN 978-3-00-041971-3
  4. Münnich, ebd., S. 95ff