Brocken-SBS des Rektums

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Das Brocken-SBS des Rektums betrifft den entodermalen Anteil des Rektums, also die Schleimhaut oder die Muskulatur. Oft tritt beides gemeinsam auf.[1]

Hirnrelais

Das Hirnrelais der entodermalen Rektumschleimhaut befindet sich links hinten im Stammhirn. In dieser Abbildung ist es als Nr. 18 gekennzeichnet. Die Muskulatur des Rektums hat ihr Hirnrelais in der unteren Mittelhirnhälfte.

Konfliktinhalt

Das Hirnrelais dieses SBS liegt linkshirnig, es geht also um einen belastenden oder gefährlichen „Brocken“, der entsorgt werden muss. Der Konflikt besteht in der natürlichen Umgebung des Menschen darin, dass der Brocken nicht weiterbewegt und ausgeschieden werden kann.

In der heutigen Zeit kommen „Brocken“ vor, die kein Kot im Rektum sind, aber in der Konfliktwahrnehmung des Stammhirns dieselben Kriterien erfüllen. Das ist der Fall, wenn jemand etwas Unangenehmes, eine Gefahr, eine Gemeinheit oder einen „Mist“ nicht loswird[2][1] und dies einen Konflikt darstellt. Man spricht hierbei vom hässlichen, hinterhältigen Konflikt.[2]

CA-Phase

Wenn die Muskulatur beteiligt ist, ist ihre Funktion in der CA-Phase gesteigert. Bei Beteiligung der Schleimhaut erfolgt auch hier eine Funktionssteigerung, außerdem wächst bei hoher Konfliktintensität nach einiger Zeit ein blumenkohlartiger (Sekretion) oder flachwachsender (Resorption) Tumor.[3]

PCL-Phase

In der PCL-Phase normalisiert sich die Funktion wieder. Wurde durch das SBS der Schleimhaut ein Tumor aufgebaut und sind geeignete Mikroorganismen vorhanden, so wird der Tumor nun abgebaut, was von Fieber und Nachtschweiß begleitet ist. Wenn keine geeigneten Mikroorganismen vorhanden sind, wird der Tumor eingekapselt. Während der PCL-Phase kann Fieber, Nachtschweiß, helles Blut und Schleim im Stuhl sowie Durchfall auftreten.[2]

Biologischer Sinn

Der biologische Sinn des SBS wird darin gesehen, den „Brocken“ durch höhere Muskelaktivität und Sekretion besser weiterbewegen zu können.

Differentialdiagnose

Dieses SBS lässt sich vom Brocken-SBS der Rektumschleimhaut dadurch unterscheiden, dass beim Brocken-SBS Nachtschweiß auftritt, beim Revier-SBS jedoch nicht.[4]

Fallbeispiele

  • Jemand wird zu einem Termin in einer Woche vor Gericht geladen. Obwohl klar ist, dass er im Recht ist, hat er vor dem Gerichtsverfahren panische Angst, da ihm gesagt wird, auf hoher See und vor Gericht sei man nie sicher. Im Falle einer Niederlage müsste er um seine Existenz fürchten. Er kann aus der Angelegenheit nichts Positives ziehen und sagt während des einwöchigen Wartens immer wieder Dinge wie „ich will den Scheiß nur endlich weg haben.“ Als es zu dem Termin kommt und das Gericht zu seinen Gunsten entscheidet, macht die Panik einer großen Erleichterung Platz. Die PCL-Phase beginnt und macht sich dadurch bemerkbar, dass es einige Tage lang trotz Stuhldrangs nicht gelingt, den Kot auszuscheiden, da die Rektummuskulatur in Unterfunktion ist.[1]
  • Der Sohn einer Frau ist in zwielichtige Kreise geraten und landet gemeinsam mit seinen Freunden vor Gericht. Sie ist davon überzeugt, dass ihr Sohn in eine Falle getappt ist und deswegen angezeigt wurde. Für sie bedeutet das einen hässlichen, hinterhältigen Konflikt. Es wächst ein Tumor, der ein halbes Jahr darauf schulmedizinisch als Mastdarmkrebs festgestellt wird.[2]

Schulmedizinische Diagnosen

  • Rektumkarzinom (Rektum-Ca, Mastdarmkrebs, Enddarmkrebs, allgemeiner: kolorektales Karzinom)
  • Mastdarmentzündung (Proktitis): in der PCL-Phase
  • Hämorrhoiden[5], laut Dr. Hamer aber keine im eigentlichen Sinne.[6]

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 5BN.de: Regelwerk Entoderm. Am 17.4.2020 abgerufen.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 199.
  3. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 199. Dr. Hamer erwähnt nur flachwachsende Tumoren. Am 17.4.2020 abgerufen.
  4. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 201.
  5. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 200.
  6. neue-medizin.de: Rektum-ca. Am 17.4.2020 abgerufen.