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Mundschleimhaut

Aus 5BN-Wiki
Die Mundschleimhaut an den Wangen.
Aufbau der Mundschleimhaut.

Die Mundschleimhaut (Tunica mucosa oris) ist die Auskleidung der Mundhöhle[1] und überzieht auch die Zunge.[2] Im Normalzustand erscheint sie rosafarben und feucht.[1]

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mundschleimhaut besteht aus einer bindegewebigen Eigenschicht (Lamina propria), die von einem mehrschichtigen Plattenepithel bedeckt ist. Das Epithel ist größtenteils unverhornt, im Bereich des harten Gaumens, des Zungenrückens und des Zahnfleischs jedoch verhornt, da diese Bereiche beim Kauvorgang stark beansprucht werden. An einigen Stellen, vor allem den unverhornten, ist die Schleimhaut von einer Submukosa unterlagert. Im übrigen enthält die Mundschleimhaut Sinnesrezeptoren für das Tast-, Schmerz- und Temperaturempfinden. Im Bereich der Zunge sind Geschmackspapillen eingebettet.[1]

Der Speichel bedeckt die Schleimhaut mit einem Film und schützt sie dadurch vor mechanischen, thermischen und anderen Einflüssen.[1]

Die Mundschleimhaut entsteht aus dem Keimblatt Ektoderm[3] und gehört der Gewebsart Ektoderm an.[4]

Sonderprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mundschleimhaut
Gewebe {{{Gewebe}}}
Gewebsart Ektoderm
Hautschema Schlund-Schleimhaut-Schema
Revierbereiche Nein
Konflikt Etwas nicht im Mund haben zu wollen, etwas nicht sagen zu dürfen
CA-Symptome Schmerzhafte Aphthen
PCL-Symptome Schwellung, Blutung
PCL-A-Symptome {{{PCL-A}}}
EK-Symptome {{{Epi}}}
PCL-B-Symptome {{{PCL-B}}}
Nach Rezidiven {{{Rezidive}}}
Restzustand {{{Restzustand}}}

Das SBS der Mundschleimhaut verläuft nach dem Schlund-Schleimhaut-Schema[4] und ist im folgenden beschrieben. Daneben gibt es das SBS der Submukosa des Mundes .

Hirnrelais[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hirnrelais der Mundschleimhaut: Beschriftung Gaumen und Zunge.

Die Hirnrelais der Mundschleimhaut liegen links und rechts im tiefen lateralen Temporallappen der Großhirnrinde.[5]

Beispiel:

Konfliktinhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mundschleimhaut reagiert zum einen auf einen „oralen Trennungskonflikt“. Der Konfliktinhalt besteht in einem unerwünschten Mundkontakt oder darin, etwas nicht im Mund haben[6] und es ausspucken zu wollen.[4] Meistens handelt es sich dabei um Nahrungsmittel, Getränke[6] und Substanzen wie z.B. Medikamente.[7] Weitere Beispiele:[8]

  • Ein Vater schießt dem Sohn im Streit Niespulver ins Gesicht und trifft dabei auch in den Mund.
  • Ein Autofahrer muss (mit dem Mund) in die Tüte blasen und verliert wegen Alkohols seinen Führerschein.

Ein Teil der Zunge (der vordere?) reagiert außerdem noch auf einen weiteren Konfliktinhalt: Es liegt einem etwas auf der Zunge, aber man darf es nicht sagen.[6] Dr. Hamer beschreibt den Konflikt als Sprachlosigkeit und gibt als Beispiel einen Patienten an, dem es die Sprache verschlug, als seine Chefin ihn anraunzte: „Hast du keine Zunge im Maul, dass du nicht ein Wort sagen kannst?“[9]

CA-Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Aphthen auf der Innenseite der Unterlippe.
Aphthen auf der Zunge.

In der CA-Phase entstehen eine oder mehrere Aphthen,[10] d.h. schmerzende Ulcera (Gewebeabbau der Schleimhaut) mit weißlichem Belag.[11][8] Je länger der Konflikt andauert, desto größer und tiefer sind die Ulcera.[8]

PCL-A- und PCL-B-Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der PCL-Phase schmerzen die betroffenen Stellen der Mundschleimhaut nicht mehr, sie schwellen an und neues Gewebe füllt die Ulcera wieder auf. Der Vorgang kann bis zu sechs Wochen dauern und das Gewebe kann bluten.[8]

Diagnostische Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Submukosa kann in der PCL-Phase Schmerzen bereiten. Im Gegensatz zur Mundschleimhaut ist die PCL-Phase hier von einem unangenehmen Geschmack begleitet.[12]
  • Das SBS des Trigeminus kann Schmerzen in der Zunge bereiten, aber ohne organische Veränderungen.[13] Darüber, ob die Schmerzen in der CA- oder PCL-Phase auftreten, besteht Uneinigkeit.

Fallbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nussallergie wegen Prügelstrafe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einem ca. fünfjährigen Mädchen ist es bei Strafe verboten, vom Nussbaum der Nachbarin zu naschen, auch wenn dessen Äste auf ihr elterliches Grundstück herüberhängen. Trotzdem pflückt sie eines Herbsttages zusammen mit ihrer Schwester einige der verbotenen Früchte vom Baum, nachdem sie sich vergewissert haben, dass weder die Nachbarin noch die eigene Mutter am Fenster zu sehen sind. Kaum sind sie aber im Besitz der Nüsse, reißt die Nachbarin das Fenster auf und ruft: „Lasst bloß meine Nüsse in Ruhe, sonst komme ich!“ Die Mutter hat alles von der Veranda aus mitbekommen und befielt wütend: „Sofort heraufkommen!“ Oben verpasst sie beiden mit dem Teppichklopfer eine Tracht Prügel und sagt immer wieder, sie werde es ihnen schon austreiben, an die Nüsse zu gehen, und wenn sie sie totschlagen müsse.
Die rechtshändige Tochter hat beidseitig (links wegen der Mutter und rechts wegen der Nachbarin) einen die Mundschleimhaut betreffenden Konflikt erlitten und leidet von da an jahrzehntelang unter Aphthen, gegen die die Ärzte machtlos sind. Erst Anfang 50 wird sie sich gewahr, dass sie allergisch auf Nüsse ist und sie bekommt die Aphthen in den Griff, indem sie Nüsse und Samen wie Mohn und Sesam meidet. Als sie mit 55 Jahren auf den Rat eines Freundes die beiden Bände des Vermächtnisses von Dr. Hamer liest und mit ihrer Schwester und ihrer Mutter über den Vorfall mit dem Nussbaum spricht, vermutet sie einen Zusammenhang. Nach einiger Überlegung kauft sie sich eine Tüte Erdnüsse und legt eine kleine Menge davon in ein Schälchen. Sie sagt zu ihrem Mann: „So, jetzt esse ich von den Nüssen, denn ich bekomme von meiner Mutter keine Schläge mehr und die Nachbarin lebt schon lange nicht mehr, es kann also nichts passieren.“ Zehn Minuten nach dem Verzehr der Nüsse beginnt es jedoch im Mund zu stechen und zu brennen. Im Badspiegel sieht sie, dass sich bereits ein dunkelroter Tupfen gebildet hat und sagt zu ihrem Spiegelbild: „Was soll denn das? Es kann dir doch überhaupt nichts passieren!“ Am anderen Morgen ist der Tupfen weg. Sie isst sofort wieder Erdnüsse, aber es kommt keine Aphthe mehr. Seitdem kann sie aphthenfrei wieder alle Arten von Nüssen sowie Mohn-, Sesam- und andere Körnerbrötchen essen.[14]

Glasschaden und Knoten an der Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einer Frau und ihrem Ehemann ist zu Weihnachten die Tochter des Mannes mit den beiden Kindern, zwei und vier Jahre alt, zu Besuch. Nachdem sie einen netten Nachmittag verbracht haben, verabschieden sie sich, während die Kinder bereits aus dem Haus gerannt sind. Als plötzlich am Nebeneingang des Hauses ein krachendes Geräusch zu hören ist, ahnt die Frau bereits, dass die Kinder wie beim letzten Besuch wieder mit Steinen geworfen haben. Sie denkt zunächst nicht mehr daran, aber als die Besucher schon weg sind, kommt sie an der aus Holz und Glas gefertigten Nebeneingangstür vorbei und sieht, dass das Glas an einer Stelle zersprungen ist und vor der Tür noch der dicke Stein liegt. Da das Glas nur gesprungen, aber nicht herausgebrochen ist, kann sie damit leben, sagt aber ihrem Mann, dass sie es richtig fände, dessen Tochter darüber Bescheid zu geben. Der Mann ist entrüstet und will das nicht, weil er befürchtet, damit Unruhe in die Familie zu bringen. Da er sich wieder aufregt, als sie das Thema am nächsten Tag nochmals anspricht, sagt sie der Tochter nichts, denkt aber viel darüber nach (Zwangsdenken) und es ist ihr damit unwohl.
Nach genau 13 Tagen beschließt sie, ihrem Herzen zu folgen und formuliert eine sehr höfliche E-Mail an die Tochter des Ehemannes. Die Antwort ist sehr positiv: Die Tochter ist froh über die Mitteilung und meint, der Vater und seine Frau hätten es ihr gleich sagen sollen. Zwei Tage später bemerkt die linkshändige Ehefrau auf der rechten Seite der Zunge einen Knoten, der 13–14 Tage besteht, dann über Nacht auf die Hälfte zurückgeht und sich in der Folge weiter zurückbildet.[15]

Fallbeispiele mit „Fragezeichen“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt weitere Fallbeispiele zur Schleimhaut der Zunge, in denen aber die Aphthe erst nach der Lösung entstand:

Lassen sich diese Fälle durch eine Mitbeteiligung des Trigeminus erklären? Das SBS der Submukosa scheidet aus, da die Zunge keine Submukosa besitzt.[16]

Schulmedizinische Diagnosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aphthen
  • Stomatitis aphthosa[11]
  • Mundfäule[11]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Wikipedia: Mundschleimhaut. Am 5.9.2026 abgerufen.
  2. Flexikon: Mundschleimhaut. Am 5.9.2026 abgerufen.
  3. Dr. Gumpert: Mundhöhle. Am 5.9.2026 abgerufen.
  4. 4,0 4,1 4,2 5BN.de: Aktivierungsinhalte. Am 5.9.2026 abgerufen.
  5. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 324.
  6. 6,0 6,1 6,2 Krankheit ist anders: Plattenepithelkarzinom am Zungengrund: Auffinden der „seelischen Ursachen“. Am 5.9.2026 abgerufen.
  7. Quelle: Nicolas Barro.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Kurzinformation von Dr. Hamer zum Mundbereich. Am 5.9.2026 abgerufen.
  9. Germanische Heilkunde: Veränderungen im Mundbereich – Zellvermehrung oder Zellschwund. Am 5.9.2026 abgerufen.
  10. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 163.
  11. 11,0 11,1 11,2 Wikipedia: Aphthe. Am 5.9.2026 abgerufen.
  12. 5BN.de: Gewebsschichten. Am 5.9.2026 abgerufen.
  13. Monika Anzenberger im Telegram-Kanal 5 biologische Naturgesetze am 26.3.2025 um 22:09 Uhr.
  14. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 316-327.
  15. pilhar.com: Erfahrungsbericht, 1.2.2009 – Knubbel an der Zunge. Archivierte Kopie bei archive.org vom 13.4.2009.
  16. Medizin-Lexikon.de: Zunge. „...an einer derben, unter der Schleimhaut gelegenen Bindegewebsschicht, der Zungenaponeurose. Mit dieser ist die Schleimhaut fest, also ohne eine dazwischenliegende Submucosa (Unterschleimhautgewebe), verbunden.“ Am 5.9.2026 abgerufen.