Glukagon-SBS

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Das Glukagon-SBS (auch Glukagonprogramm genannt.) ist das SBS der Alpha-Zellen. Es gehört zu den SBS ohne Ulcera und ist einer der beiden Bestandteile der Bulimiekonstellation.

Hirnrelais

Das Hirnrelais der α-Zellen (links).
Das Hirnrelais der α-Zellen von der Seite gesehen.

Das Hirnrelais der Alpha-Zellen (auch Glukagonrelais genannt) befindet sich in der Großhirnrinde an der Gabelung der Vorderhörner, unmittelbar links der Mittellinie.[1] Es liegt in derselben CT-Schnittebene wie die Revierrelais.

Konfliktinhalt

Das Glukagonprogramm kommt nur bei:

  • Rechtshändern in weiblicher Hormonlage und
  • Linkshändern in männlicher Hormonlage vor.

In weiblicher Hormonlage ist das SBS durch einen Angst/Ekel-Konflikt, in männlicher Hormonlage durch einen Sträubekonflikt bedingt.[2][3] In beiden Fällen steht eine bedrohliche Situation bevor, der Betroffene sträubt sich dagegen (männlich-widersetzend) bzw. hat Angst/Ekel davor (weiblich-zurückweichend).[2][4] In der Natur tritt dieses SBS auf, wenn ein Kampf bevorsteht[4] (s. Biologischer Sinn).

CA-Phase

Die CA-Phase dieses SBS bewirkt keinen Gewebeaufbau oder -schwund. Lediglich die Funktion der Alpha-Inselzellen ist vermindert. Dadurch führt die CA-Phase zur Unterzuckerung (Hypoglykämie) und diese wiederum zu dauerndem Appetit[3] bis Heißhunger.[5] Je nach Intensität des SBS treten auch kalter Schweiß, Zittern, Hautblässe, Konzentrations- und Bewusstseinsstörungen und Kopfschmerzen sowie das Gefühl, wie auf Watte zu gehen, auf.[5] Im Allgemeinen ist das SBS jedoch unproblematisch und fällt oft nicht auf, da man als natürliche Reaktion Nahrung zuführt und dadurch den Blutzuckerspiegel erhöht.[2]

PCL-Phase

In der PCL-Phase normalisiert sich der Glukagonspiegel und damit der Blutzucker wieder.[5]

Epi-Krise

In der Epi-Krise fällt der Blutzuckerspiegel kurzfristig stark ab.[5] Bei großer Konfliktmasse kann dieser gefährlich niedrig werden.[2] Wenn neben dem Glukagon- auch das Insulin-SBS aktiv ist, sollten möglichst beide gleichzeitig gelöst werden, damit sich die Wirkungen auf den Blutzuckerspiegel teilweise oder ganz ausgleichen.[6]

Das Gefühl, in Watte gepackt zu sein, ist in der Epi-Krise noch stärker als in der CA-Phase.[2]

„Springen“ von Konflikten

Wie bereits erwähnt ist das Glukagon-SBS hormonabhängig und kann je nach Händigkeit nur in weiblicher bzw. männlicher Hormonlage bestehen. Wenn sich die Hormonlage ändert, springt das Glukagon-SBS folgerichtig auf die linke Gehirnseite und läuft als Insulin-SBS weiter. Umgekehrt wird das Insulin-SBS bei einem Wechsel der Hormonlage zum Glukagon-SBS. Ein solcher Wechsel der Hormonlage geschieht u.a. in den Wechseljahren. Wenn vor den Wechseljahren das (meist unauffällige) Glukagon-SBS aktiv war, tritt es nach den Wechseljahren als Diabetes Mellitus in Erscheinung.[7]

Biologischer Sinn

In der Natur ist der Sinn dieses SBS, vor einem Kampf Zucker in der Leber zurückzuhalten. Der Beginn des Kampfes ist die Konfliktlösung und bewirkt, dass der Zucker vermehrt ins Blut gelangt und Energie liefert. Dieser Prozess dauert wesentlich länger als beim verwandten Insulin-SBS, bei dem der Zucker im Blut zurückgehalten wird und mit der Konfliktlösung sofort für die Muskeln zur Verfügung steht.[2]

Differentialdiagnose

Die Epi-Krise des SBS der Gallengänge führt ebenfalls zur Hypoglykämie.[2]

Fallbeispiele

  • Ein Vater erfährt, dass seine zwölfjährige Tochter einen Freund hat, die beiden sich geküsst und intim berührt haben, aber noch nicht miteinander geschlafen haben. Eines Abends, als die Mutter weg ist und das Mädchen schon nackt unter der Bettdecke liegt, um zu schlafen, kommt der Vater ins Zimmer, setzt sich hinten auf ihr Bett und sagt, nun müsse er ihr „das“ einmal alles beibringen. Er zieht die Bettdecke vom Bett, so dass sie nackt vor ihm liegt. Das Mädchen versteht sofort, dass ihr Vater sie missbrauchen will und ist starr und stumm vor Schreck. Der Vater ist durch die Starre irritiert und zieht sich zurück. Das Mädchen hat aber bereits mehrere Konflikte erlitten, darunter einen Angst-Ekel-Konflikt. Dieser löst bei ihr als Rechtshänderin das Glukagon-SBS aus.[8]
  • Ein linkshändiger Zivildienstleistender sträubt sich vor der Arbeit und verschlingt zum Frühstück immer viel Süßgebäck, weil durch das Glukagon-SBS unterzuckert ist.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. neue-medizin.de: Diabetes. „Es gibt frontal in der Gabel der Hirnventrikel zwei Zuckerzentren: linkshemisphärisch das Glucagonzentrum (= Unterzuckerungszentrum) = α-Inselzellen...“ Am 13.7.2019 abgerufen.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 5BN.de: Zucker. Am 13.7.2019 abgerufen.
  3. 3,0 3,1 Dietmar Krakowczyk: Heile dich selbst! Teil II, BoD, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-84-233859-3, S. 127.
  4. 4,0 4,1 5BN.de: Aktivierungsinhalte. Am 13.7.2019 abgerufen.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 217.
  6. Dietmar Krakowczyk: Heile dich selbst! Teil II, BoD, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-84-233859-3, S. 93.
  7. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 216-217.
  8. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 2, 7. Aufl., S. 165-180.