Nierenparenchym

Aus 5BN-Wiki
(Weitergeleitet von Nephroblastom)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Nierenparenchym ist das eigentliche Funktionsgewebe der Niere. Es filtert das Blut und bildet daraus den Harn.

Anatomie und Funktion

Lage des Nierenparenchyms: Das Nierenmark (1) besteht aus den dunkelrot dargestellten Markpyramiden, die Nierenrinde füllt den Raum zwischen dem Mark und der Nierenkapsel (9) aus und ist orange dargestellt. Die Nephrone (13) verlaufen senkrecht zur Nierenkapsel.
Nephron mit Glomerulus

Das Nierenparenchym gehört zur Gewebsart Neu-Mesoderm. Es besteht aus der ca. 1 cm dicken Nierenrinde, die direkt unter der Nierenkapsel liegt, und dem Nierenmark, das aus 7-12 Markpyramiden besteht. Von der Nierenkapsel bis zum Mark verlaufen die etwa 1 Million Nephrone, die funktionellen Einheiten der Niere. Ein Nephron besteht aus einem Glomerulus (Nierenkörperchen) und einem Tubulus (Nierenkanälchen). Die Glomeruli filtern aus dem Blut den Primärharn, dem die Nierenkanälchen anschließend Wasser entziehen und in den Körper zurückleiten. Der Rest, der Sekundärharn, wird über die Blase ausgeschieden.

Das Nierenparenchym produziert das Hormon Renin, das den Blutdruck beeinflusst. Wird weniger Renin ausgeschüttet, so führt das über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System zu einem Blutdruckanstieg.

Hirnrelais

CT-Aufnahme des linken Nierenparenchymrelais (Pfeil)

Die beiden Relais des Nierenparenchyms befinden sich dorsal (Richtung Hinterkopf) in der oberen Mittelhirnhälfte (s. diese Abbildung bei 5BN.de). Das linke Relais steuert die linke Niere und das rechte die rechte Niere, die Nerven sind also im Gegensatz zu den meisten anderen neu-mesodermalen Organen nicht gekreuzt.

Sonderprogramm

Konfliktinhalt

Beim SBS des Nierenparenchyms liegt ein Wasserkonflikt bzw. Flüssigkeitskonflikt vor. Damit ist gemeint, dass man durch ein Zuviel an Flüssigkeit bedroht ist oder nicht mit der Flüssigkeit umgehen kann. Oft ist dies der Fall, wenn der Betreffende Angst zu ertrinken hat. Der Konflikt kann auch entstehen, wenn eine Flüssigkeit als Begleitumstand bei einem schlimmen Ereignis vorhanden ist.[1][2] Ein Flüssigkeitskonflikt kann auch auftreten, wenn ein anderer Mensch durch eine Flüssigkeit zu Schaden kommt.

Wie bei allen Embryonalgeweben hat die Händigkeit keinen Einfluss darauf, auf welcher Körperseite (an welcher Niere) das SBS aktiv wird.

CA-Phase

In der konfliktaktiven Phase nekrotisieren die Glomeruli an einer oder mehreren Stellen.[3][4] Die dadurch nachlassende Filterleistung gleicht die Niere aus, indem sie über das oben angesprochene Hormon Renin den (systolischen) Blutdruck erhöht. Die Blutdrucksteigerung kann je nach Intensität des SBS bis zu 180 mmHg erreichen; kein anderes SBS verursacht solch hohe Werte.[4] Dr. Hamer berichtet über einen Fall, in dem der Blutdruck auf 260 mmHg stieg.[5]

PCL-Phase

Wie bei allen Embryonalgeweben dauert die PCL-Phase immer 9 Monate. Der erhöhte Blutdruck besteht zunächst weiter[4] und normalisiert sich erst gegen Ende der PCL-Phase.[3] Aus der nekrotisierten Stelle bildet sich in der PCL-Phase eine Zyste (im Falle mehrerer Nekrosen mehrere Zysten).[3] Die Zyste besteht zunächst aus einer mit Flüssigkeit gefüllten Ausstülpung, deren Außenwand in der Umgebung anwächst. Im Inneren der Zyste wächst Nierengewebe, bis die Zyste am Ende der PCL-Phase induriert (verhärtet) ist. Sie ist zu einem Teil der Niere geworden und produziert Urin.[6] Die Niere ist also nach der PCL-Phase vergrößert und leistungsfähiger. Wenn die Zyste vollständig induriert ist und eine eigene Blutversorgung aufgebaut hat, lösen sich die Verwachsungen mit den Nachbarorganen wieder.

Restzustand

Nach vielen Rediziven kann durch die Vernarbung eine zunehmende Niereninsuffizienz eintreten.

Biologischer Sinn

Als Sinn des SBS wird die erhöhte Urinausscheidung nach der PCL-Phase angesehen.

Therapie

  • Allgemeines Vorgehen: Therapie nach den 5BN
  • Operation, wenn die Schwellung zu stark auf andere Organe drückt. Möglichst erst nach 9 Monaten, wenn sich die „Zusatzniere“ von den Nachbarorganen gelöst hat.[7] Die Schulmedizin möchte die ganze Niere und auch umliegendes Gewebe herausschneiden („weit im Gesunden“), was nach Möglichkeit zu vermeiden ist.

Fallbeispiele

  • Einem Arzt gelingt es nicht, ein 5-jähriges ertrunkenes Mädchen zu reanimieren. Er erleidet einen Flüssigkeitskonflikt, der ein halbes Jahr später in Lösung geht. Die Nierenzyste wird von der Schulmedizin zuerst als Lymphknoten und einige Monate später als riesiges Metastasen-Konglomerat fehlgedeutet.[8]
  • Ein Mann erleidet einen Flüssigkeitskonflikt, als er nach Hause kommt und mit Schrecken bemerkt, dass der Keller unter Wasser steht, weil der Waschmaschinen-Zulauf geplatzt ist.[3]
  • Die geliebte Katze einer Frau ertrinkt im Schwimmbecken. Sie findet das Tier leblos im Wasser treibend und erleidet einen Flüssigkeitskonflikt. Drei Jahre später wird das Nephroblastom zufällig entdeckt. Man rät zur sofortigen Chemotherapie, die Frau stirbt.[3]
  • Der Fall der Olivia Pilhar: Als Olivia mit ihrer Tante auf dem See Schlauchboot fährt, wird ein Ventil undicht und die Luft entweicht aus dem Boot. Die Tante, die Nichtschwimmerin ist, schreit mit schriller panikartiger Stimme, das Boot würde sinken, sie würden ertrinken, Hilfe, Hilfe, Hilfe! Das löst bei Olivia einen Flüssigkeitskonflikt aus. [9][10]

Schulmedizinische Diagnosen

  • Renale Hypertonie: während der CA- und PCL-Phase
  • Glomerulonephritis: während der PCL-Phase des SBS
  • Nephroblastom (Wilms-Tumor): indurierte Nierenzyste oder während der Induration
  • Chronische Niereninsuffizienz: nach vielen Rediziven

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1, 4. Auflage 2013, S. 177, ISBN 978-3-00-035336-9.
  2. 5BN.de: Aktivierungsinhalte
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, S. 223, ISBN 978-3-85-052299-1
  4. 4,0 4,1 4,2 David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1, 4. Auflage 2013, S. 177, ISBN 978-3-00-035336-9.
  5. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 1, 7. Aufl., S. 456
  6. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 2, 7. Aufl., S. 329
  7. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, S. 224, ISBN 978-3-85-052299-1
  8. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 1, 7. Aufl., S. 104ff
  9. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 2, 7. Aufl., S. 326
  10. Olivia - Tagebuch eines Schicksals