Gewebsart

Die Gewebe des Körpers werden im System der 5BN in vier Gewebsarten eingeteilt:

Zu jeder Gewebsart gehört einer der vier Hirnteile, in dem alle Relais dieser Gewebsart liegen. Anders gesagt werden alle SBSe einer Gewebsart vom zugehörigen Gehirnteil gesteuert:

Da das Stammhirn zusammen mit dem Kleinhirn das Althirn bildet, handelt es sich beim Entoderm und dem Alt-Mesoderm um die althirngesteuerten Gewebe. Analog sind die Gewebe des Neu-Mesoderm und des Ektoderm die neuhirngesteuerten Gewebe. Das 3. Biologische Naturgesetz spricht nur von alt- und neuhirngesteuerten Geweben, unterteilt diese also nicht weiter in alle vier Gewebsarten.

Die Gewebsarten stehen mit den drei Keimblättern der Embryologie in engem Zusammenhang und tragen die gleichen Namen, mit dem Unterschied, dass dem Keimblatt Mesoderm die zwei Gewebsarten Alt- und Neu-Mesoderm gegenüberstehen. Auch gibt es einige Gewebe, deren Gewebsart nicht dem Keimblatt entspricht. So entsteht die glatte Muskulatur zwar aus dem Keimblatt Mesoderm, wird aber zur Gewebsart Entoderm gezählt, weil ihre SBSe nach dem Althirnschema verlaufen und sie vom Stammhirn (untere Mittelhirnhälfte) gesteuert wird.[1] Ein weiteres Beispiel sind die Brustdrüsen, die aus dem Ektoderm entstehen[2], aber zur Gewebsart Alt-Mesoderm gerechet werden, da sich deren SBS gemäß dem Alt-Mesoderm-Schema verhält.

Die SBSe verhalten sich je nach Gewebsart grundlegend anders. Näheres siehe unter den einzelnen Gewebsarten.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1. Selbstverlag, Beckingen, 4. Auflage 2013, S. 66, ISBN 978-3-00-035336-9.
  2. Wikipedia: Weibliche_Brust