Seitenstränge

Die Seitenstränge sind an der seitlichen Rachenwand liegende[1] Lymphbahnen.[2] Sie erstrecken sich vom Bereich um die Mündungsöffnung der Ohrtrompete (Tuba auditiva) im Nasenrachenraum (Nasopharynx) aus halsabwärts, ihre Länge ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die Tubenmandeln zählen zu den Seitensträngen.[1]
In der Schulmedizin gilt der Begriff als veraltet, dort sind Umschreibungen wie lateral gelegenes lymphatisches Gewebe des Pharynx[3] und Lymphgewebe im Bereich des Rachens[4] üblich.
Der Begriff Seitenstrang bezeichnet auch einen bestimmten Teil des Rückenmarks.[5]
Sonderprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Seitenstränge
| |
| Gewebsart | Neu-Mesoderm |
| Konflikt | Etwas nicht sagen zu können oder es nicht zu wagen |
| PCL-Symptome | Seitenstrangangina: Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber |
Konfliktinhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Konfliktinhalt dieses SBS besteht darin, etwas nicht artikulieren zu können oder es nicht zu wagen.[6]
CA-Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In der CA-Phase baut sich das Gewebe langsam ab.
PCL-A- und PCL-B-Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Sypmtome der PCL-Phase sind als Seitenstrangangina bekannt: Die Seitenstränge sind geschwollen; häufig kommen Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber vor. Die Symptome spielen sich im Halsinneren ab, an der Halsoberfläche ist weder eine Schwellung noch Wärme zu spüren.[6]
Die Symptome setzen 2–8 Stunden nach der Konfliktlösung ein.[6]
Schulmedizinische Diagnosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Seitenstrangangina (Pharyngitis lateralis): in der PCL-Phase
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ 1,0 1,1 Flexikon: Seitenstrang (Rachen). Am 20.6.2026 abgerufen.
- ↑ Gesundheitswissen: Seitenstrangangina: Ursachen, Symptome & Behandlung. Am 20.6.2026 abgerufen.
- ↑ Flexikon: Pharyngitis lateralis. Am 20.6.2026 abgerufen.
- ↑ Wikipedia: Seitenstrangangina. Am 20.6.2026 abgerufen.
- ↑ Flexikon: Funiculus lateralis. Am 20.6.2026 abgerufen.
- ↑ 6,0 6,1 6,2 Quelle: Nicolas Barro.