Talgdrüsen des Gehörganges

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Lage des äußeren Gehörgangs im Ohr.

Die Talgdrüsen des Gehörganges liegen im äußeren Drittel des äußeren Gehörgangs[1] und bilden zusammen mit den Knäueldrüsen (Ceruminaldrüsen) das Ohrenschmalz,[2] dessen Aufgabe darin besteht, die Haut im Gehörgang zu befeuchten, abgestorbene Hautzellen zu binden und das Ohr vor Fremdkörpern wie Staub zu schützen.[3]

Wie die übrigen Talgdrüsen entstehen auch die des Gehörganges aus dem Keimblatt Ektoderm[4] und gehören der Gewebsart Alt-Mesoderm an.[5]

Sonderprogramm

Talgdrüsen des Gehörganges
Gewebe {{{Gewebe}}}
Gewebsart Alt-Mesoderm
Hautschema Fehler: Hautschema muss ÄHS, SSS oder OU lauten!
Revierbereiche Fehler: In „Revierbereiche“ darf nur j oder n stehen!
Konflikt Attacke gegen das Ohr, akustische Attacke
CA-Symptome Vermehrte Talbildung
PCL-Symptome {{{PCL}}}
PCL-A-Symptome Schwellung, Entzündung
PCL-B-Symptome Rückgang der Entzündung, Austritt von hellem Sekret und Blut aus dem Ohr
EK-Symptome {{{Epi}}}
Nach Rezidiven {{{Rezidive}}}
Restzustand {{{Restzustand}}}

Konfliktinhalt

Das SBS der Talgdrüsen des Gehörganges hat einen etwas anderen Konfliktinhalt als die Talgdrüsen des restlichen Körpers. Er kann in einer (tatsächlichen oder erwarteten) mechanischen Attacke gegen das Ohr bestehen; Beispiele dafür sind Verletzungen und Druck auf dem Ohr, aber auch das Entfernen des Ohrenschmalzes mit Wattestäbchen kann als Attacke empfunden werden. Die andere Konfliktart ist eine sog. akustische Attacke wegen schmerzhaft lauter oder sehr unangenehmer Geräusche.[6][7]

CA-Phase

In der CA-Phase bilden die Drüsen vermehrt Talg.

PCL-A- und PCL-B-Phase

In der PCL-A-Phase schwellen die Talgdrüsen an und entzünden sich. In der PCL-B-Phase geht die Schwellung langsam zurück. Es kann helles Sekret und Blut mit charakteristischem Geruch aus dem Ohr treten.[7]

Fallbeispiele

  • Eine 30-jährige Rechtshänderin hat an den meisten Arbeitstagen mit einer bestimmten technischen Anlage zu tun. Aufgrund eines kleineren Defekts fängt die Anlage eines Tages an, hässliche Knirsch- und Knackgeräusche von sich zu geben. Die Geräusche kommen nicht immer, aber immer wieder. Als man nach Monaten ein Teil austauscht, hört das Geräusch auf. Die Frau kommt in Lösung und bemerkt die nächsten Wochen einen Austritt von Blut und hellem Sekret aus dem Ohr. Da sie aber dem Frieden nicht traut und weiterhin angespannt darauf achtet, ob das Geräusch nicht doch noch zu hören ist, erleidet sie regelmäßig Rezidive. Eine 5BN-Beraterin empfiehlt ihr zum einen, sich damit auseinanderzusetzen, was schlimmstenfalls passieren könnte, wenn sehr lauter, störender Lärm dieser Art an ihr Ohr gelangt und sich zu vergegenwärtigen, das nichts passieren wird. Die zweite, entscheidendere Maßnahme besteht darin, sich ins Bewusstsein zu rufen, dass zu den Zeiten, zu denen sie sich in der Nähe der Anlage befindet, an ihrem Ohr nichts Schlimmes passieren kann, auch wenn das laute, krachende Geräusch wieder zu hören sein sollte. Als sie diesen Rat befolgt, zeigt sich nach einigen Tagen kein Sekret und Blut mehr, obwohl sie weiterhin an der Anlage arbeitet. Auch fühlt sie sich im Umgang mit der Anlage jetzt wesentlich entspannter.[7]

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. DocCheck: Meatus acusticus externus. „Der äußere Gehörgang setzt sich aus 2 Teilen zusammen: Dem knorpeligen Gehörgang [...], der das äußere Drittel umfasst... Der knorpelige Abschnitt enthält Talgdrüsen (Glandulae sebaceae) und tubulöse Ceruminaldrüsen...“ Am 21.10.2023 abgerufen.
  2. Wikipedia: Äußerer Gehörgang. Am 21.10.2023 abgerufen.
  3. Wikipedia: Ohrenschmalz. Am 21.10.2023 abgerufen.
  4. Pschyrembel Online: Ektoderm. Am 21.10.2023 abgerufen.
  5. 5BN.de: Regelwerk Alt-Mesoderm. Am 21.10.2023 abgerufen.
  6. Krankheit ist anders: Ohrenschmalz. Am 21.10.2023 abgerufen.
  7. 7,0 7,1 7,2 Krankheit ist anders: Heilung von Blutung aus dem äußeren Gehörgang eines Ohrs. Fallbeispiel von Monika Anzenberger. Am 21.10.2023 abgerufen.