Grimmdarm

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Der Grimmdarm (das Colon) ist der längste Teil des Dickdarmes.[1] Seine Aufgabe ist die Resorption von Wasser und Elektrolyten.[2]

Anatomie und Funktion

Lage und Einteilung des Grimmdarms:
  • Aufsteigender G.
  • Querverlaufender G.
  • Absteigender G.
  • Sigmadarm
  • Der Grimmdarm schließt sich dem Blinddarm an und endet vor dem Rektum.[3] Man unterscheidet vier Abschnitte:

    • den aufsteigenden Grimmdarm (Colon ascendens),
    • den querverlaufenden Grimmdarm (Quercolon, Colon transversum),
    • den absteigenden Grimmdarm (Colon descendens) und
    • den Sigmadarm (Colon sigmoideum, Sigmoid, Sigmaschlinge).

    Beim Durchlaufen des Grimmdarms wird der anfangs dünnflüssige Speisebrei immer weiter eingedickt. Die Wasserresorption ist auch am Ende des Grimmdarms noch nicht beendet, sondern findet erst im Mastdarm ihren Abschluss.[4] Die Weiterbewegung des Darminhalts erfolgt wie im übrigen Darm durch die Peristaltik und wird durch die Absonderung von Sekret erleichtert. Der Speisebrei wird außerdem durch Bakterien fermentiert.[2] Am Ende des Grimmdarms spricht man nicht mehr vom Speisebrei, sondern vom Stuhl (Fäzes).

    Sonderprogramme

    Im Grimmdarm gibt es das Sonderprogramm der Schleimhaut und das der Muskulatur. Meist laufen beide zusammen.[5][6]

    Im Sigmadarm liegt ein etwas anderer Konfliktinhalt als in den anderen drei Abschnitten vor (s.u.).

    Hirnrelais

    Es gibt drei Hirnrelais, die jeweils einen Teil des Grimmdarms steuern. Es ist zu beachten, dass diese Dreiteilung nicht der o.a. anatomischen Einteilung in vier Abschnitte entspricht! In dieser Abbildung sind die Relais als Nr. 14 bis 16 gekennzeichnet. Die angegebene Pfeilrichtung im Gehirn entspricht dem Weg des „Brockens“ durch den Darm; das erste der drei Relais ist also für den Anfang des Grimmdarms zuständig, das zweite für die Mitte und das dritte für das Ende.

    Konfliktinhalt

    Dem SBS des Grimmdarms liegt ein Brockenkonflikt zugrunde. Die Hirnrelais liegen linkshirnig, es geht also um einen belastenden oder gefährlichen „Brocken“, der entsorgt werden muss. Der Konflikt besteht in der natürlichen Umgebung des Menschen darin, dass der Brocken nicht weiterbewegt werden kann (Darmmuskulatur) oder ihm die benötigten Stoffe nicht entzogen werden können (Darmschleimhaut).

    In der heutigen Zeit kommen „Brocken“ vor, die keine Nahrungsbestandteile im Darm sind, aber in der Konfliktwahrnehmung des Stammhirns dieselben Kriterien erfüllen. Es können dadurch Situationen, die für den Betroffenen einen hässlichen unverdaulichen Ärger oder einen hässlichen, hinterhältigen Konflikt bedeuten, das SBS des Grimmdarms auslösen.

    In den ersten drei Abschnitten des Grimmdarms (aufsteigendes, Quer- und absteigendes Colon) wird das SBS durch den hässlichen unverdaulichen Ärger ausgelöst, im letzten Abschnitt (dem Sigmadarm) durch den hässlichen, hinterhältigen Konflikt (es findet sich vielerorts auch die Bezeichnung „Hässlicher Scheißkonflikt“). Der Unterschied zwischen den beiden Konfliktarten besteht darin, dass man beim hässlichen unverdaulichen Ärger aus dem „Brocken“ noch einen Nutzen ziehen muss, bevor er ausgeschieden wird. Beim hässlichen, hinterhältigen Konflikt hat der Brocken gar keinen Nutzen mehr, sondern ist nur noch unangenehmes Exkrement, das hinausbefördert werden muss.[7] Der biologische Konflikt besteht jeweils darin, dass das nicht möglich ist.

    CA-Phase

    Wenn die Darmmuskulatur beteiligt ist, ist ihre Funktion in der CA-Phase gesteigert. Bei Beteiligung der Darmschleimhaut erfolgt auch hier eine Funktionssteigerung, außerdem wächst bei hoher Konfliktintensität nach einiger Zeit ein blumenkohlartiger (Sekretion) oder flachwachsender (Resorption) Tumor.[8][5]

    PCL-Phase

    In der PCL-Phase normalisiert sich die Funktion wieder. Wurde durch das SBS der Schleimhaut ein Tumor aufgebaut und sind geeignete Mikroorganismen vorhanden, so wird der Tumor nun abgebaut, was von Fieber und Nachtschweiß begleitet ist. Wenn keine geeigneten Mikroorganismen vorhanden sind, wird der Tumor eingekapselt. Während der PCL-Phase kann helles Blut, Schleim im Stuhl und Durchfall auftreten.[8][5]

    Epi-Krise

    Beim SBS der Schleimhaut treten während der Epi-Krise Schüttelfrost, starke Blutungen, Koliken und Durchfall auf.[8][5]

    Biologischer Sinn

    Der biologische Sinn des SBS wird darin gesehen, den „Brocken“ durch höhere Muskelaktivität und Sekretion besser weiterbewegen zu können und durch erhöhte Resorption den Rest an verwertbaren Stoffen besser aufnehmen zu können.

    Fallbeispiele

    • Eine 43-jährige Abteilungsleiterin pflegt ein kameradschaftliches Verhältnis zu ihren Kolleginnen. Eines Tages erfährt sie, dass eine Mitarbeiterin, die seit vier Jahren in der Abteilung ist, sie in der Firma angeschwärzt hat. Für sie bedeutet das einen Hässlicher-unverdaulicher-Ärger-Konflikt. Erst nach einem Monat redet sie mit vertrauten Menschen darüber. Schon während des Gesprächs geht es ihr besser, der Konflikt ist gelöst. In der Nacht darauf bekommt sie heftige Darmkoliken (Epi-Krise), einen harten, geschwollenen Bauch und Nachtschweiß. Im Krankenhaus wird eine Dickdarmentzündung und eine Darmwandverdickung (flachwachsender Tumor des resorptiven Gewebes) festgestellt. Nach wenigen Tagen sind die Beschwerden vorüber.[8]
    • Eine 54-Jährige, die in einer sehr disharmonischen Ehe lebt, zieht mit ihrem Mann in eine neue Wohnung um. Während des Umzugs sagt der Mann überraschend, er ziehe nun doch nicht mit ein und beginnt seine Sachen wieder hinauszutragen. Später will er von der Frau die Heiratsurkunde, um sich scheiden zu lassen, was zu einem heftigen Streit führt. Für die Frau bedeutet das einen hässlichen, hinterhältigen Konflikt. Der daraus entstehende blumenkohlartige Tumor ist mehrere Zentimeter groß, verursacht aber keine Beschwerden und wird erst sieben Jahre später bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt.[5]
    • Eine alte Frau hängt sehr an ihrem Kanarienvogel, der seit 12 Jahren ihr bester Freund ist. Eines Tages findet sie ihn tot und mit flüssigem Kot besudelt im Käfig. Für sie bedeutet das ein DHS, das das SBS des Sigmadarmes auslöst. Nach vier Monaten schenkt ihr ihre Tochter einen neuen Kanarienvogel. Das bisher symptomlose SBS geht in die PCL-Phase und macht sich durch Blut im Stuhl bemerkbar. Die Ärzte halten eine Therapie des „Darmkrebses“ aufgrund des Alters der Patientin nicht für sinnvoll. Das SBS läuft zu Ende, der alten Dame geht es auch Jahre danach noch gut. Dr. Hamer schärft den Angehörigen ein, beim nächsten Mal nicht wieder vier Monate zu warten.[9]
    • Ein 5-jähriges Mädchen isst trotz Verbotes Nüsse vom Baum der Nachbarin. Diese erwischt das Mädchen auf frischer Tat und schimpft es lauthals aus. Danach bekommt es auch noch von der Mutter Prügel. Der Vorfall löst bei dem Mädchen mehrere SBSe aus, darunter das SBS des Sigmadarms.[10]

    Schulmedizinische Diagnosen

    • Kolitis (Colitis)
    • Colitis ulcerosa[11]
    • Darmwandverdickung

    Siehe auch

    Einzelnachweise und Anmerkungen

    1. Amboss: Caecum und Colon. Am 9.3.2020 abgerufen.
    2. 2,0 2,1 Wikipedia: Colon, Abschn. Funktion. Am 9.3.2020 abgerufen.
    3. Amboss: Caecum und Colon. In anderen Quellen wie der Wikipedia wird der Blinddarm mit zum Colon gerechnet. Am 9.3.2020 abgerufen.
    4. Wikipedia: Colon sigmoideum. Am 9.3.2020 abgerufen.
    5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 196.
    6. 5BN.de: Regelwerk Entoderm: „...man kann sagen, dass Sekretion und Motorik „gerne“ zusammen laufen, da sie beide dem Weiterbefördern des Brockens dienen.“ Am 9.3.2020 abgerufen.
    7. 5BN.de: Regelwerk Entoderm. Am 9.3.2020 abgerufen.
    8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 194.
    9. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 416.
    10. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-3926755001, S. 316–327.
    11. neue-medizin.de: Darmkrebs. Am 9.3.2020 abgerufen.