Vorhofflimmern

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Als Vorhofflimmern bezeichnet man einen Zustand, in dem die Vorhöfe des Herzens in Ruhe 300- bis 600-mal pro Minute erregt werden, an die Kammern hingegen nur 100 bis 160 dieser Impulse weitergeleitet werden.[1] Das Vorhofflimmern tritt in der Epi-Krise des SBS der Vorhöfe auf.

In etwa 70% der Fälle verläuft das Vorhofflimmern unbemerkt.[1] Seltener als das Vorhofflimmern ist das Vorhofflattern, bei dem die Frequenz niedriger ist.[2]

Es besteht beim Vorhofflimmern die Gefahr eines Teufelskreises, da der Konfliktinhalt des Vorhof-SBS („Mit meinem Herzen stimmt etwas nicht!“) erneut entstehen kann und dann das SBS von vorne beginnt.[3]

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Wikipedia: Vorhofflimmern. Am 12.10.2020 abgerufen.
  2. Wikipedia: Vorhofflattern. Am 12.10.2020 abgerufen.
  3. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 120.