Herzklappeninsuffizienz

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Von einer Herzklappeninsuffizienz spricht man, wenn eine Herzklappe nicht mehr vollständig schließt. Die Folge ist ein Rückfluss des Blutes durch die undichte Stelle.[1] Herzklappeninsuffizienzen gehören zu den Herzklappenfehlern.

Mögliche Ursachen von Klappeninsuffizienzen sind:[2]

  • das SBS der Herzklappen,
  • das SBS des Herzbeutels, das zum einen in der PCL-Phase einen Herzbeutelerguss hervorrufen und über den dadurch bedingten Druck auf das Herz eine vorübergehende Klappeninsuffizienz hervorrufen kann, und das zum anderen nach Rezidiven Verwachsungen und dadurch Zugspannungen auf das Herz bewirken kann; außerdem
  • das SBS der Herzkammer-Muskelsubstanz, das sowohl durch den Herzmuskelschwund in der CA-Phase als auch durch die Verdickung des Muskels in der PCL-Phase für eine „Verspannung“ im Herz und dadurch für eine vorübergehende oder dauerhafte Undichtigkeit der Klappen sorgen kann.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. DocCheck: Klappeninsuffizienz. Am 28.12.2020 abgerufen.
  2. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 118.