Sinneskonstellation

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Unter den Sinneskonstellationen (sensorische Konstellationen) versteht man üblicherweise diejenigen Konstellationen, die sich aus biologischen Konflikten der bewussten Sinne bilden: dem Tast-, Geschmacks-, Geruchs-, Hör- und dem Sehsinn.[1] Die Hirnrelais dieser Sinne liegen in der Großhirnrinde, ihre Konstellationen bewirken Halluzinationen des jeweiligen Sinnes.

Daneben gibt es im Stammhirn zwei Sinneskonflikte, den Hörkonflikt des Mittelohrs und den Sehkonflikt des Uraugenbechers. Wenn diese Konflikte in Konstellation stehen, kann man im erweiterten Sinne ebenfalls von einer Sinneskonstellation sprechen. Diese Konstellationen rufen keine Halluzinationen hervor, sondern bewirken die gleichen Symptome wie die übrigen Stammhirnkonstellationen.

Sinneskonstellationen der Großhirnrinde

Rindenfelder der Großhirnrinde.

Die Hirnrelais der bewussten, klassischen fünf Sinne (Tasten, Schmecken, Riechen, Hören, Sehen) liegen in vier Bereichen der Großhirnrinde:

  • dem primären sensorischen Rindenfeld,
  • der hinteren Parietalrinde,
  • der Sehrinde und
  • dem (linken und rechten) Hörbereich.

Konstellationen in diesen Bereichen bewirken Halluzinationen des jeweiligen Sinnes, aber auch eine empfindlichere Wahrnehmung tatsächlich vorhandener Sinneseinflüsse.[2] Die Halluzinationen äußern sich folgendermaßen:

  • In einer Konstellation des Tastsinnes fühlt man Dinge, die gar nicht da sind;
  • in einer Konstellation des Geruchssinnes treten „Geruchshalluzinationen“ auf;
  • eine Hörkonstellation bewirkt einen Tinnitus und das Hören von Geräuschen und Stimmen, die mit dem auslösenden Konflikt zusammenhängen,[3] und
  • in der Konstellation des Sehsinnes (Sehrindenkonstellation) kommt es außer visuellen Halluzinationen auch zur Paranoia.[4]

Die Konflikte der Knochenhaut (Periost) bewirken in Konstellation einen „psychosozialen Ausnahmezustand“.[5]

Die Links/Rechts-Betonung der beteiligten Relais hat keinen Einfluss auf die Verhaltensänderung.

Fallbeispiele

  • Ein Mann, dessen Katze oft Flöhe mit ins Haus bringt, spürt ständig etwas an den Beinen, wenn er am Schreibtisch sitzt. In ungefähr 90 % der Fälle handelt es sich um eine Halluzination, nur in 10 % der Fälle sitzt tatsächlich ein Floh an der kitzelnden Stelle. Im Winter tritt das Phänomen nicht auf.[6]
  • Eine Frau liegt im Sommer im Bett und hört eine Stechmücke surren, obwohl keine da ist. Sie hört auch ihr Kind weinen, obwohl es tief und fest schläft, sie aber ständig Angst hat, dass es aufwachen und weinen könnte.[7]
  • Eine Frau bekommt einen Anruf von ihrem Sohn, ihrem einzigen Kind. Er teilt ihr kurz angebunden mit, dass er und seine Freundin heiraten werden. Die Hochzeit solle im kleinen Rahmen ablaufen, die Mutter sei erst nach der Trauung zum Essen eingeladen. Für sie bedeutet das einen Witterungskonflikt (Riechkonflikt). Während des Telefonats liegt ein faulig-säuerlicher Geruch der Biotonne in der Luft. Die nächsten zwei Wochen hat die Frau dauernd diesen fauligen Geruch in der Nase und denkt, irgendetwas an ihren Kleidern müsse stinken. Sie fragt andere, ob sie das auch riechen.[8]

Schulmedizinische Diagnosen

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 108.
  2. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 109f.
  3. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 112.
  4. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 111.
  5. Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 2. Amici di Dirk, 7. Auflage 1999, ISBN 978-8493009106, S. 154.
  6. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 113.
  7. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, ISBN 978-3-00-041971-3, S. 114.
  8. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 143.