Jejunumschleimhaut: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. Oktober 2019, 21:28 Uhr

Die Jejunumschleimhaut ist die innerste Schicht des des Jejunums. Sie nimmt Nährstoffe und Wasser aus dem Speisebrei auf (Resorption) und ist stark gefaltet, um die Oberfläche und damit die Aufnahmefähigkeit zu erhöhen.[1] Die meisten Nahrungsstoffe werden hier resorbiert.[2] Außerdem bildet sie eine Gleitschicht, die das Weiterbewegen des Speisebreis erleichtert und die Schleimhaut schützt (Sekretion).[3]

Die Jejunumschleimhaut gehört zur Gewebsart Entoderm, ihr Sonderprogramm ist stammhirngesteuert.

Sonderprogramm

Das SBS der Jejunumschleimhaut gehört zu den Brocken-SBSen. Es kann die Resorption, die Sekretion oder beide Teile betreffen.[4]

Hirnrelais

Das Hirnrelais der Jejunumschleimhaut befindet sich im Stammhirn vorne, unmittelbar rechts der Mittellinie. In dieser Abbildung ist es als Nr. 10 gekennzeichnet.

Konfliktinhalt

Wie bei allen rechtshirnigen Brocken-SBSen hat der Konflikt einen begehrten, nützlichen „Brocken“ zum Thema. Der Konfliktinhalt ist dem des Brocken-SBS im Magen und Zwölffingerdarm ähnlich[5] und besteht darin, einen bereits vereinnahmten Brocken nicht verdauen[6] oder zum eigenen Vorteil umsetzen zu können,[4] oft mit Verhungerungsaspekt.[6]

Dieses SBS kann beispielsweise auftreten, wenn man glaubt, sich falsch zu ernähren oder schlechte Nährstoffe zu sich zu nehmen, oder wenn einem Säugling plötzlich die Muttermilch entzogen und auf Brei umgestellt wird.[4] Es sind selbstverständlich unzählige weitere Konfliktsituationen möglich.

CA-Phase

In der CA-Phase bewirkt das SBS eine Funktionssteigerung und bei ausreichender Konfliktintensität einen langsam wachsenden Tumor. Ist die Sekretorik betroffen, so ist der Tumor blumenkohlartig, im Falle der Resorption flachwachsendend.[7]

Blumenkohlartige Tumoren können einen Darmverschluss (Ileus) verursachen.[8]

PCL-Phase

In der PCL-Phase wird der Tumor, sofern Pilze und Pilzbakterien anwesend sind, durch diese verkäsend abgebaut, was mit Fieber, Nachtschweiß, Blutungen und Durchfall oder Brechdurchfall einhergeht. Sind keine geeigneten Mikroorganismen vorhanden, kapselt sich der Tumor ein.[8]

Epi-Krise

Die Epi-Krise ist durch Schüttelfrost, starke Blutungen und Darmkrämpfe gekennzeichnet. Ist die Muskulatur mitbeteiligt, können Koliken vorkommen.[8]

Biologischer Sinn

Der Sinn dieses Sonderprogramms ist es im Falle der Sekretion, das Weiterbewegen eines Brocken durch verstärkte Sekretabgabe zu ermöglichen. Bei der Resorption hat das SBS den Sinn, dem Brocken die Nährstoffe besser entziehen zu können.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. DocCheck: Dünndarmschleimhaut. Am 10.10.2019 abgerufen.
  2. physiologie.cc: Physiologie der Absorptionsprozesse. Am 10.10.2019 abgerufen.
  3. Wikipedia: Dünndarm, Abschn. Sekretion. Am 10.10.2019 abgerufen.
  4. 4,0 4,1 4,2 5BN.de: Regelwerk Entoderm. Am 10.10.2019 abgerufen.
  5. 5BN.de: Aktivierungsinhalte. Am 10.10.2019 abgerufen.
  6. 6,0 6,1 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 188.
  7. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 188-189.
  8. 8,0 8,1 8,2 Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 189.