Hamerscher Herd

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Ein Hamerscher Herd ist ein Artefakt im Schädel-CT, das von einem SBS verursacht wird. Von Kalibrierungsfehlern und anderen technischen Mängeln am Gerät unterscheiden sich Hamersche Herde unter anderem dadurch, dass sie bei veränderter Lage des Patienten wieder an der gleichen Stelle im CT erscheinen (s.u.). Die Bezeichnung „Hamerscher Herd“ stammt von Schulmedizinern und wurde von Dr. Hamer aufgegriffen.[1]

Der Ort des HH im CT entspricht dem betroffenen Hirnrelais. In der CA-Phase des SBS ist der Hamersche Herd schießscheibenförmig; in der PCL-Phase verschwimmen die Ringe und lösen sich auf. Lage und Aussehen eines HH gibt somit Aufschluss über die Art und derzeitige Phase des SBS.

Zur Unterscheidung Hamerscher Herde von Kalibrierungsfehlern legte Dr. Hamer zusammen mit dem CT-Gerätehersteller Siemens eine Reihe von Kriterien fest.[2] Daraufhin sollte eine Studie zur Überprüfung der Kriterien an Patienten stattfinden, wurde aber auf Druck von Radiologen wieder abgesagt.[3] Vertreter der Schulmedizin erklären die Hamerschen Herde durchweg mit mangelnder Kalibrierung bzw. defekten Detektoren[4], äußern sich aber nicht zu den Unterscheidungskriterien, durch die solche technischen Mängel potentiell ausgeschlossen werden könnten.

Über die Entstehung der Hamerschen Herde herrscht noch keine Klarheit; es gibt lediglich eine Theorie, nach der die Strukturen durch die veränderte Beugung der Röntgenstrahlen an Kristallen hervorgerufen werden sollen.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 1, 7. Aufl., S. 43
  2. Vereinbarung von Ausschlusskriterien zwischen Dr. Hamer und der Fa. Siemens vom 22.12.89
  3. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 1, 7. Aufl., S. 193 ff
  4. Stellungnahme der Deutschen Röntgengesellschaft: „Die auf der Homepage der Hamer-Unterstützer zugänglichen Abbildungen sogenannter „Hamer'scher Herde“ zeigen jedoch eindeutig nur Kreisartefakte, wie sie bei CT-Geräten älterer Bauart auftreten können, wenn diese technisch nicht einwandfrei arbeiten (mangelnde Kalibrierung der Röhre bzw. gealterte und/oder defekte Detektoren). Bei einer Untersuchung an einem ordnungsgemäß gewarteten CT-Gerät treten solche Bilder nicht auf.“