Hässlicher unverdaulicher Ärger

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Der hässliche unverdauliche Ärger ist eine Konfliktempfindung im Stammhirn und gehört zu den „Brockenkonflikten“.

Der Konfliktinhalt ist ein belastender oder gefährlicher Brocken, den man sich nicht vom Leibe schaffen kann. Das Charakteristische beim hässlichen unverdaulichen Ärger ist, dass man aus dem Brocken vorher noch einen Nutzen ziehen muss oder zusammen mit dem schlechten Brocken nicht auch etwas Gutes verlieren darf.[1]

Beispiele für solche Brocken sind:

  • ein Streit zwischen Vater und Mutter, den ein Kind immer wieder ansehen muss (der Streit soll aufhören, die Familie und das Zuhause aber nicht verlorengehen);[2]
  • ständiger Streit eines Mannes mit seiner Frau, von der er sich nicht scheiden lassen will, weil er sonst das gemeinsame Haus verlieren würde,[3] und
  • die Verleumdung einer Abteilungsleiterin, die bis dahin in der Abteilung einen kameradschaftlichen Umgang pflegte, durch eine ihrer Mitarbeiterinnen.[4]

Der Hässliche-unverdauliche-Ärger-Konflikt wirkt sich auf den Dickdarm aus. Er bewirkt das SBS der Dickdarmschleimhaut im Bereich des Blinddarms, des Wurmfortsatzes oder des Grimmdarms mit Ausnahme des Sigmadarms.

Der hässliche unverdauliche Ärger ist nicht mit dem unverdaulichen Ärger und dem Revierärger zu verwechseln!

Fallbeispiele

Siehe entodermale Dickdarmschleimhaut.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 5BN.de: Regelwerk Entoderm. Abschnitt Dickdarm (inkl. Appendix und Blinddarm). Am 26.4.2020 abgerufen.
  2. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 193.
  3. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 195.
  4. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-85-052299-1, S. 194.